Hochzeiten
Kindermenü auf der Hochzeitseinladung: festlegen, nicht fragen
Wer ein Kindermenü anbietet, legt die Altersgrenze vorher fest und schreibt sie in die Einladung — in einer Zeile, die nicht nach Formular klingt.
Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Der Chat hat 60 Nachrichten und die Frage steht immer noch offen: Kommen die Kinder mit, und was essen sie? Eine Tante will es wissen, ein Cousin fragt nach der Uhrzeit, und irgendwo dazwischen geht unter, wie viele Kindermenüs ihr beim Lokal bestellt.
Die Antwort gehört in die Einladung, nicht in den Chat. Nicht als Bitte um Rückmeldung, sondern als Satz: So viele Kleine kommen, das essen sie, ab diesem Alter zählen sie als Erwachsene. Dann liest es jeder einmal, und die Frage taucht nicht wieder auf.
Kindermenü Hochzeitseinladung: die Zahl steht vor dem Versenden
Nimm die Gästeliste, nicht den Chatverlauf. Zähl durch, wer Kinder mitbringt, wie alt sie am Hochzeitstag sind und wie viele davon schon Teenager. Diese Zahl geht ans Lokal, und dieselbe Zahl steht in der Einladung.
- Altersgrenze hinschreiben: «Kindermenü bis 12 Jahre». Dann muss niemand fragen, ob der Cousin mit 13 noch dazuzählt.
- Teenager sind der blinde Fleck. Entscheide vorher, ob sie als Kind oder als Erwachsener zählen, bevor die Mutter des 14-Jährigen fragt.
- Die Zahl der Kindermenüs klärst du mit der Gästeliste vor dir, nicht in einem Chat mit 60 Nachrichten.
- Für alle dieselbe Grenze. Zwei Ausnahmen gehen, zehn Ausnahmen werden zur Verhandlung.
Der Satz, der nicht nach Formular klingt
Ein Satz reicht: «Die Kleinen haben ihr eigenes Menü, die Großen das gewohnte.» Statt «Kinder können nicht vom Erwachsenenmenü essen» schreibst du «Es gibt ein Kindermenü von 3 bis 12 Jahren». Du sagst dasselbe, ohne etwas zu verbieten. Ist das Kindermenü nur für Kinder von Gästen gedacht, steht auch das in derselben Zeile, ohne thatroße Sonderregel.
Den Satz setzt du direkt unter Uhrzeit und Ort des Abendessens. Da liest der Gast sowieso Logistik: wann, wo, was auf den Tisch kommt. In der Einladung gehört er in das Feld für den Satz oder den Ort, nicht als Kleingedrucktes auf dem letzten Bildschirm. Eine Mutter mit zwei Kindern liest die Abendessen-Zeile, nicht die Fußnote.

Ein Satz unter der Abendessen-Zeile erledigt mehr als zwanzig Nachrichten im Chat.
Was die Einladung nicht löst
Das Anmeldeformular sammelt, wer kommt. Die Zahl der Kindermenüs rechnest du selbst aus, mit der Liste vor dir am Tag davor. Allergien und Unverträglichkeiten stehen nicht im Formular — das geht direkt ans Lokal oder an euch, als kurze Nachricht. Und die digitale Einladung setzt voraus, dass deine Gäste ein Handy, ein Tablet oder einen Laptop mit Internet haben.
Menü ändert sich, der Link bleibt gleich
Das Lokal ändert den Preis für das Kindermenü oder schiebt das Abendessen von 21:00 auf 21:30. Du öffnest die Einladung, änderst die Zeile, der Link bleibt derselbe. Niemand muss Umschläge nachschicken oder im Chat Bescheid sagen: Alle öffnen dieselbe Seite und sehen die neue Fassung. Auf Papier wäre das Nachdrucken und neu verteilen; digital ist es ein Textfeld und ein Knopf.
Wenn das Kindermenü in der Einladung klar ist, muss niemand nachfragen — weder die Tante noch die Mutter des 14-Jährigen. Eine digitale Einladung von Send The Joy kostet 29,99 EUR, einmal bezahlt, ohne Abo, und lässt sich nach dem Verschicken bearbeiten.



