Hochzeiten
Hochzeitseinladungen: Geschenkeliste in mehreren Währungen
Drei Konten, drei Währungen, ein Link: So schreibst du eine Geschenkeliste zur Hochzeit, bei der niemand rechnen muss und die Überweisungsgebühr vorher geklärt ist.
Send The Joy · 3. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist Donnerstagabend. Du sitzt mit dem Laptop auf dem Sofa und willst nur noch schnell die Geschenkeliste für eure Hochzeit fertig machen. Auf dem Tisch liegen drei Zettel: euer Konto in Euro, die Schwester in London, der Trauzeuge in New York. Jeder fragt in einer anderen Währung nach dem Betrag. Und du merkst: So wird das kein entspannter Samstag.
Dabei ist die Lösung unspektakulär: eine Geschenkeliste zur Hochzeit in mehreren Währungen, mit klaren Regeln. Keine App, keine Tabelle, kein Hin und Her. Nur ein Link und ein paar Sätze, die vorher geklärt sind.
Geschenkeliste zur Hochzeit: eine Basiswährung, und nur eine
Legt die Währung fest, in der ihr bezahlt: Catering, Fotograf und die Reise bucht ihr in einer einzigen. Feiert ihr in Wien und die halbe Tafel wohnt in Zürich, bleibt der Euro die Basis. Wer aus den USA überweist, sieht den Betrag umgerechnet oder rechnet selbst – aber niemand muss raten, ob die Zahl Euro oder Pfund meint.
- Schreibt die Währung aus: „100 Euro“, „USD“, „Pfund“. Das Wort neben der Zahl verhindert Rückfragen.
- Ein einziges Zahlungsziel, mit dem Namen des Kontoinhabers genau wie auf dem Konto.
- Eine Zeile, die sagt, wer die Überweisungsgebühr trägt.
- Ein einheitliches Format in jeder Zeile: erst die Zahl, dann die Währung – oder umgekehrt, aber nie gemischt.
Dollarzeichen, Kommas und Gebühren: mehrere Währungen richtig schreiben
Der australische, der kanadische und der US-Dollar schreiben sich alle als $. Steht in eurer Liste nur das Symbol, raten die Gäste. Schreibt „USD“ oder „US-Dollar“ aus. Auch die Trennzeichen wechseln: 1.000 sind in Deutschland eintausend, in den USA liest man 1,000 und denkt an dieselbe Zahl – wer die Zeichen vertauscht, liest hundert. Bleibt bei runden Beträgen oder schreibt „eintausend“ in Buchstaben.
Und dann ist da die Gebühr. Eine internationale Überweisung läuft über zwei Banken, jede nimmt ihren Anteil. Fragt vorher nach, wer die Kosten trägt. Wenn eure Freundin aus London Pfund auf ein Euro-Konto schickt, kommt ein anderer Betrag an, als sie losgeschickt hat. Das ist kein Fehler, sondern der Wechselkurs. Schreibt in die Einladung, ob die Gebühr beim Sender oder beim Empfänger liegt. Das ist der Unterschied zwischen einem Geschenk und einer unangenehmen Überraschung auf dem Kontoauszug.

Eine Geschenkeliste ist kein Bankschreiben. Sie ist eine Bitte – und die darf klar sein.
Die Geschenkeliste passt nicht in einen WhatsApp-Chat
Der Klassiker: Jemand fragt im Gruppenchat nach der Kontonummer, du antwortest, und drei Wochen später fragt die nächste Person dasselbe, weil die Nachricht zwischen Fotos vom Kleid untergegangen ist. Ein einziger Ort für die praktischen Daten: die Einladung ist die Seite des Events, mit Datum, Ort und Rückmeldung. Wenn du eine Uhrzeit korrigierst, editierst du sie und der Link bleibt derselbe. Was die Rückmeldung nicht tun muss: Buch führen, wer wie viel gegeben hat. Das RSVP zeigt euch, wer kommt – nicht, wer was schenkt.
Der Link führt, das Papier begleitet
Wenn deine Tante ein Erinnerungsstück in der Hand halten will, druckt drei Exemplare für die, die sie in eine Schublade legen. Alle anderen brauchen keinen Umschlag und keine Briefmarke. Und wenn sich der Dresscode, die Uhrzeit oder der Ort ändert, bearbeitest du die Einladung – der Link bleibt gleich. Niemand bekommt eine zweite Nachricht mit der Korrektur.
Bevor du die erste Zeile der Liste schreibst, kläre drei Dinge: In welcher Währung zahlt ihr? Wer trägt die Gebühr? Und in welchem einen Link steht das alles? Bei Send The Joy ist diese Seite in wenigen Klicks fertig: Design auswählen, kostenlos testen, veröffentlichen, wenn das Datum steht.



