Galadinner
Gala-Dinner Einladungen: Das vegane Menü wird angekündigt
Ein veganes Menü beim Gala-Dinner ist keine Einschränkung, sondern eine Entscheidung, die auf der Einladung steht. Die Etikette bleibt, nur die Menüzeile ändert sich.
Send The Joy · 8. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Drei Wochen vor dem Gala-Dinner kommt die WhatsApp: «Gibt es bei euch auch ein veganes Menü?» Sie kommt nicht, weil jemand schwierig ist. Sie kommt, weil auf vielen Gala-Dinner-Einladungen nur das Wort «Menü» steht und sonst nichts. Wer nichts findet, fragt nach. Und die Frage landet bei dir, mitten am Tag.
Dafür braucht es keine lange Erklärung. Es braucht eine Zeile: was serviert wird und dass die vegane Variante selbstverständlich dazugehört. Auf der Einladung steht sie da, wo auch alles andere steht. Das ist der Unterschied zwischen einer Rückfrage im Chat und einem ruhigen Abend.
Veganes Menü auf der Gala-Dinner-Einladung ankündigen
Ein eigener Satz für den Tisch sagt mehr als ein Wort in der Ecke. «Empfang mit Sekt, drei Gänge und vollständiges veganes Menü» beantwortet die Frage, bevor sie gestellt wird. Die Unsicherheit taucht nicht am Abend auf, sondern Wochen vorher, wenn die Einladung gelesen wird. Wer «vollständiges veganes Menü» liest, schreibt nicht, um zu fragen, ob für ihn etwas dabei ist.
- Eigener Satz für den Tisch: «Empfang mit Sekt, drei Gänge und vollständiges veganes Menü» – nicht nur das Wort «vegan» in einer Ecke.
- Steht das Menü noch nicht, schreib «saisonales veganes Menü, wird mit der finalen Einladung bestätigt» und ändere es später. Der Link bleibt derselbe.
- Gerichte ganz normal benennen – geröstete Rote Bete, Cashewcreme, Zitrusfrüchte – und nie als «Alternative» oder «Sondermenü» vorstellen.
- Die Rückfrage kommt per Chat, nicht am Abend: eine klare Menüzeile nimmt sie vorweg.
So schreibt man die Menüzeile
Reihenfolge wie in der klassischen Etikette: Anlass, Namen, Datum und Uhrzeit, Ort, Dresscode und direkt darunter das Menü. Eine Zeile pro Angabe, keine Erklärungen dazwischen.
Schreib «Drei-Gänge-Menü mit vollständigem veganen Menü» statt «vegane Option». Das zweite klingt nach einer Extrawurst für die Küche. Und benenne die Gerichte wie alle anderen auch – wer den Gang liest, soll Hunger bekommen und nicht an eine Ausnahme denken.

Der vegane Teller ist keine Ausnahme. Er steht auf der Einladung wie alles andere.
Der vegane Teller kommt nicht extra
Er wird im selben Gang serviert wie alles andere: niemand am Tisch schaut auf einen leeren Teller, während die anderen anfangen. Der Trinkspruch ist einer – prüf, dass der Sekt vegan ist, viele werden mit tierischen Produkten geklärt, und schenk allen am Tisch dasselbe Glas ein. Keine Kärtchen, keine Markierungen auf dem Platz: kommt der Teller wie jeder andere, muss niemand benannt werden.
Dresscode und Menü sind zwei Zeilen
«Black tie» bleibt «black tie». Das Menü lockert keinen Dresscode, und der Dresscode ändert nicht, was auf den Teller kommt. Die Menüzeile steht nach dem Dresscode, nie davor: erst wie man sich anzieht, dann was es zu essen gibt. Eine Zeile, kein Absatz – sonst wird aus der Einladung die Karte eines Restaurants.
Eine digitale Einladung hält die Menüzeile aktuell. Der häufigste Wechsel ist eine einzige Zeile: von «veganes Menü auf Anfrage» zu «vollständiges veganes Menü». Du änderst sie, und die Gäste sehen im selben Link die neue Version – nichts muss neu verschickt oder neu gedruckt werden. Die Zusagen landen in derselben Einladung, in einer geordneten Liste, statt in verstreuten Chats. Wähl ein Design, probier die Startseite kostenlos aus und schreib die Menüzeile, bevor du etwas rausschickst.



