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Firmen-Weihnachtsfeier: Einladung mit klarer Etikette
Dresscode, Uhrzeit und Zusagen gehören in die Einladung, nicht in den Bürochat. Wie eine digitale Einladung die Etikette der Firmen-Weihnachtsfeier vorher klärt.
Send The Joy · 30. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist der 18. Dezember, 19:50 Uhr, und im Bürochat läuft dieselbe Frage zum dritten Mal: Was zieht man morgen an? Drei Kolleginnen antworten drei verschiedene Dinge. Jemand fragt, wo man parkt. Und niemand weiß, ob der Aperitif an der Bar oder erst am Tisch stattfindet. Ob die Feier in Hamburg, Wien oder Zürich steigt — die Rückfragen sind dieselben. Die Reservierung ist längst bestätigt, nur wissen es die Gäste nicht.
Eine Einladung zur Firmen-Weihnachtsfeier, die als Link oder QR-Code verschickt wird, klärt das vorher. Kein PDF, kein Anhang, kein Zettel am Schwarzen Brett: eine Seite, die jeder im Browser öffnet und auf dem Handy beantwortet, ohne eine App zu installieren. Dresscode, Uhrzeit, Zusagen — an einem Ort, bevor die erste Rückfrage kommt. Falls Kolleginnen aus anderen Standorten dabei sind, lassen sich die Inhalte pro Sprache einstellen.
Der Kleidercode für die Firmen-Weihnachtsfeier passt in eine Zeile
Ein Code, keine Adjektive. „Dunkler Anzug“ oder „Cocktail“ versteht jeder gleich, ob jemand aus der Produktion kommt oder aus der Geschäftsführung. „Elegant“ heißt für jeden etwas anderes — und endet am Vorabend in drei Telefonaten.
- Ein Code, keine Adjektive: „dunkler Anzug“ oder „Cocktail“.
- Steht der Aperitif draußen oder führt eine Wendeltreppe in den Saal, gehört das in die Einladung. Dann kommen die richtigen Schuhe, und die Mäntel landen nicht über den Stuhllehnen.
- Verlangt das Lokal drei Wochen später ein Sakko, ändert man den Satz im Editor. Der Link bleibt derselbe, niemand bekommt eine zweite Nachricht.
- Wer direkt von der Schicht kommt, sieht auf einen Blick, ob eine Umkleide nötig ist.
Die Uhrzeit steht zweimal in der Einladung
„20:00 Aperitif an der Bar, 20:30 setzen wir uns.“ Zwei Zeiten, zwei Antworten: Wer um 20:15 kommt, hat nichts verpasst. Wer um 20:45 kommt, kommt zu spät.
Die Karte in der Einladung spart die Frage nach dem Parken, die sonst dreimal falsch beantwortet wird. Und wenn sich Saal, Lokal oder Uhrzeit ändern, bleibt der Link derselbe: Die Gäste sehen die neue Zeit, ohne dass jemand etwas nachschicken muss.
Menü und Kosten: der Satz, den niemand fragt
Schreibt hin, was es zu essen gibt — Vorspeise, Hauptgang, Dessert — und ob die Firma nur das Essen oder auch die Bar übernimmt. Das ist die Frage, die niemand laut stellt und über die im Flur am meisten geredet wird. Wenn es ein Wichteln gibt, gehören Preisgrenze und Zielperson in dieselbe Zeile, dazu der Kontakt der Person, die organisiert.

Zwei Uhrzeiten, ein Kleidercode, ein Link: Mehr Etikette braucht eine Firmen-Weihnachtsfeier nicht.
Zusagen ist Höflichkeit, und man sieht sie
Zwei Fragen reichen, um den Tisch zu planen: „Kommst du?“ und „Bringst du jemanden mit?“. Die Antworten sammeln sich in einer Liste direkt in der Einladung, nicht zwischen den Nachrichten im Bürochat. Die Frist schreibt man als Datum hin — „bis zum 5. Dezember“ statt „möglichst bald“, denn im Dezember versteht jeder etwas anderes darunter. Nach dem Fest bleibt der Link stehen: Man tauscht das Titelbild gegen das Foto vom Anstoßen und hängt einen Satz Danke dazu. Wählt ein Design, testet es kostenlos und teilt den Link — eure Gäste müssen ihn nur öffnen und zusagen.



