Hochzeitstage
Einladungen zur Silberhochzeit: 25 Jahre, ein Link
Fünf Angaben zuerst, dann das Design: So schreibt ihr die Einladung zur Silberhochzeit, ändert Uhrzeit oder Foto später und bekommt die Zusagen im selben Link.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist Dienstagabend, drei Wochen vor dem Fest, und im Familienchat steht seit gestern dieselbe Frage: „Und wann geht es jetzt los?“ Auf dem Küchentisch liegen die Bestätigung vom Gasthaus, ein Stapel alter Fotos und ein Zettel mit einer Adresse, die niemand mehr entziffern kann. Spätestens da merkt man: Einladungen zur Silberhochzeit schreibt man nicht zwischen zwei Telefonaten.
25 Jahre passen nicht in eine einzelne Nachricht. Zu viele Namen, zu viele Details, zu viele Leute, die unterschiedlich fragen. Eine Einladung mit eigenem Link löst das: eine Seite, auf der alles steht, und ein Ort, an dem geantwortet wird.
Einladungen zur Silberhochzeit: erst die fünf Angaben, dann das Design
Bevor ihr ein Design öffnet, sollten fünf Dinge stehen: die Namen, der Termin, die Adresse, der Dresscode und der Satz, der die Einladung eröffnet. Wenn eines davon wackelt, hilft die schönste Vorlage nicht. Genauso wichtig ist der Plan dahinter: „Abendessen um 20 Uhr im Gasthaus zur Post“ schreibt sich anders als „Suppe am Mittag im Garten“. Und die Adresse tippt einmal jemand in eine Karte ein – es gibt immer Gäste, die nachfragen, wo genau.
- Die Namen genau so, wie sie dastehen sollen – mit oder ohne Nachnamen, Doppelnamen inklusive.
- Datum, Uhrzeit und die vollständige Adresse, so geschrieben, wie ihr sie ins Navi tippen würdet.
- Der Dresscode in drei Worten: „elegant“, „dunkler Anzug“ oder „was euch tanzen lässt“.
- Der Satz, der die Einladung eröffnet – einmal laut vorgelesen, bevor ihr ihn eintippt.
Was draufsteht – und was ihr weglassen könnt
Die Überschrift macht die Arbeit. „Silberhochzeit von Anna und Lukas“ sagt mehr als jeder einleitende Absatz. Der Satz darunter darf kurz sein: „25 Jahre später laden wir die ein, die damals dabei waren, und die, die später dazugekommen sind.“
Weglassen könnt ihr den Lebenslauf: keine Stationen, keine Erfolge, keine Reisechronik. Namen, Datum, Ort, ein Satz. Wenn Verwandte in Portugal, Italien oder Katalonien leben, ist die Sprachfrage schnell geklärt: Der Inhalt lässt sich pro Sprache aufsetzen, die Website gibt es in sieben Sprachen.

Eine Silberhochzeit kündigt man nicht mit einer Nachricht an. Man lädt dazu ein.
Fotos: die Hochzeit von damals, der Tisch von heute
Nutzt die Bilder mit Absicht. Das Hochzeitsfoto von damals als Titelbild, innen dann die Kinder, die Enkel, das Haus, die Reise, die euch ausmacht. Bis zu sechs eigene Fotos passen in die Einladung, das Titelbild lässt sich markieren, jedes Bild später austauschen. Existiert das alte Foto nur als Abzug: ein scharfes, gut gerahmtes Bild von heute wirkt besser als ein unscharfer Scan.
Wenn sich am Freitag noch etwas ändert
Das Gasthaus verschiebt den Tisch von 20 auf 20:30 Uhr. Ihr ändert die Uhrzeit in der Einladung, und wer den Link am Freitagnachmittag öffnet, sieht die neue Zeit – nicht die alte. Dasselbe gilt für Ort, Karte, Dresscode oder den Eröffnungssatz: keine zweite Nachricht, kein neuer Umschlag, niemand muss alte Angaben im Kopf streichen. Die Zusagen landen in einer Liste in derselben Einladung; Gäste öffnen den Link im Browser und antworten dort, ohne App. Fragt nur, was ihr wirklich braucht – wer kommt und mit wie vielen. Und wer die Einladung unbedingt auf Papier aufbewahren will, bekommt von euch einen Ausdruck; für alle anderen reicht der Link.
Sucht euch ein Design aus, probiert das Titelbild kostenlos aus und entscheidet dann – mit der fertigen Einladung vor Augen. 29,99 EUR, ein Link, und die Silberhochzeit wird so eingeladen, wie 25 Jahre es verdienen.



