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Einladungen für die Scheidungsparty: feiern ohne Drama
Wie du eine Scheidungsparty ohne Drama planst: Titel, Termin, Gäste, Dresscode. Und warum ein Link mehr kann als eine gedruckte Karte.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Die Unterschrift ist trocken, der Stempel sitzt, und im Bus nach Hause tippt jemand in die Gruppe: «Und jetzt?» Niemand antwortet mit einem Ratgeber. Jemand antwortet mit einem Datum, einer Uhrzeit und einer Adresse. Bei einer Scheidung gibt es keine Trauung, kein Menü zur Auswahl, kein Programm von der Location. Es gibt nur euch und die Frage, wer wann wo auftaucht — und wer lieber zu Hause bleibt.
Eine Einladung zur Scheidungsparty klärt genau das: wann es losgeht, wo ihr euch trefft, was ihr anzieht. Kein Papierkram, keine Karten in Umschlägen, kein «hab ich dir doch geschrieben». Ein Link, den jeder am Handy öffnet, während er noch in der Bahn sitzt, und an dem du zwei Wochen später noch etwas ändern kannst, ohne irgendwem hinterherzutelefonieren.
Einladungen für die Scheidungsparty: der Titel macht den Ton
Der Titel oben auf der Seite entscheidet, wie der Abend klingt. «Scheidungsparty» lacht. «Neuanfang» stößt an. «Endlich Ruhe» funktioniert nur, wenn alle wissen, wie du es meinst. Ob Scheidungsfeier, Trennungsparty oder Neuanfang: Der Name bestimmt, wer sich angesprochen fühlt. Such einen aus und nutze ihn zweimal: auf der Startseite und in der Nachricht, mit der du den Link schickst. Wenn die Familie es lieber leise mag, nimm außen etwas Neutrales — «Sommerabend im Garten» — und lass die Feier selbst für sich sprechen. Der lange Text kommt später, ins Glas, nicht in die Einladung.
- Der Titel oben: «Scheidungsparty», «Neuanfang» oder der Insider, über den nur ihr lacht.
- Datum, Uhrzeit und Ort je in einem eigenen Feld, dazu der Link zur Karte.
- Der eine Satz, der in drei Sekunden gelesen ist.
- Zwei, drei RSVP-Fragen, die du wirklich brauchst — und ein Song, der beim Öffnen läuft.
Der Termin steht erst nach den Papieren fest
Buch nichts, bevor die Unterschrift trocken ist. Danach: der Freitag drauf, 20:30, die Terrasse von der Bar an der Ecke, die ihr sowieso kennt. Konkret schlägt vage — «abends, wir sagen euch noch wo» kostet dich drei Rückfragen. Und wenn sich Uhrzeit oder Ort verschieben, bleibt der Link gleich: Du änderst das Feld, die Gäste sehen die aktualisierte Version, niemand muss eine zweite Nachricht lesen.
Über die Gästeliste entscheidet, wer sich am selben Tisch wohlfühlt. Wenn Freunde der einen Seite und deine Leute nicht zusammenpassen, mach zwei kleine Abende statt einem angespannten. Schreib die Kapazität dazu: Zwanzig Leute im Garten kennst du sowieso, bei sechzig im Restaurant willst du vorher wissen, wie viele Stühle stehen. Beim Dresscode nimmt dir ein Gag die Arbeit ab: «alles Schwarz», «eure Lieblingsklamotten von vor zehn Jahren» oder «Glitzer — muss jetzt auf niemanden mehr abgestimmt werden». Musik macht den Rest, bevor jemand den ersten Satz sagt: ein Song beim Öffnen der Einladung, der Rest an die Bar.

Der Titel macht den Ton. Der Link macht den Rest.
Der Link kommt an, das Papier bleibt zu Hause
Die Einladung öffnet sich in jedem Browser, ohne App davor. Die Tante liest sie auf dem Tablet, der Kollege im Bus auf dem Handy. Die Zusagen landen in einer sortierten Liste in der Einladung selbst, mit den Fragen, die du vorher eingestellt hast — niemand muss Antworten aus sechs Chats zusammensuchen. Und wenn jemand unbedingt etwas in der Hand halten will: Link für alle, ein paar ausgedruckte Exemplare für die, die es aufbewahren. Such ein Design aus, probier es kostenlos aus und schick den Link, wenn die Papiere durch sind. Am Abend der Feier willst du anstoßen, nicht Nachrichten weiterleiten.
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