Hochzeitstage
Einladungen zur Porzellanhochzeit: Ideen für 20 Jahre
Zwanzig Ehejahre, zwei Tassen mit Goldrand und ein Link, der sich ändern lässt: Ideen für die Einladung zur Porzellanhochzeit – ohne Neudruck, ohne Umschläge.
Send The Joy · 5. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Auf dem Küchenregal stehen zwei Tassen. Die eine hat einen Goldrand und einen Sprung im Henkel, die andere ist schlicht weiß und kam vor zwanzig Jahren aus der ersten gemeinsamen Wohnung. Wenn ihr zur Porzellanhochzeit einladet, sind genau diese zwei Tassen die beste Vorlage – nicht ein Konfetti-Motiv aus dem Bastelladen.
Zwanzig Ehejahre feiert man als Porzellanhochzeit. Dafür braucht ihr keine Karten, die nach dem Fest in der Schublade liegen. Eine Einladung zur Porzellanhochzeit kann eine eigene Seite im Netz sein: Ihr verschickt einen Link oder QR-Code, eure Gäste öffnen ihn im Browser und antworten vom Handy – ohne App, ohne Druckerei, ohne Umschläge.
Porzellanhochzeit: erst die Farben, dann das Konfetti
Die Palette kommt aus dem Service, nicht aus dem Deko-Regal. Fotografiert einen Teller aus dem geerbten Porzellan und nehmt diesen Ton für die Titelseite: gebrochenes Weiß, dazu Kobaltblau oder Salbeigrün. Den Glanz setzt ihr genau einmal ein – die Zahl 20 in einer feinen Schrift auf mattem Grund, wie der Goldrand auf einer Tasse. Wenn ihr unsicher seid, bleibt bei einem einzigen Akzent.
- Fotografiert eine Tasse oder einen Teller aus eurem Porzellan und zieht den Farbton daraus.
- Setzt Glanz nur an einer Stelle ein: die 20 in feiner Schrift auf mattem Grund.
- Bleibt bei zwei Farben: gebrochenes Weiß und Kobaltblau oder gebrochenes Weiß und Salbeigrün.
- Kein buntes Glitzer neben Porzellan. Ein Akzent reicht.
Der gedeckte Tisch ist die Titelseite
Legt zwei Tassen und eure Ringe auf ein Leinentuch und fotografiert sie im Fensterlicht. Alternativ geht ein altes Hochzeitsfoto. Diese Aufnahme wird die Titelseite. Insgesamt passen bis zu sechs eigene Fotos in die Einladung: Titelseite, eines pro Jahrzehnt, eines vom Ort der Feier. Das Einrahmen übernimmt das System, ihr wählt nur, welches Bild vorne steht, und tauscht später jedes Foto wieder aus.
Falls ihr kein Porzellan besitzt: Nehmt das Original-Hochzeitsfoto in Schwarz-Weiß und gebt ihm einen ovalen Rahmen wie bei einem Teller. Das Bild muss dafür nicht nachbearbeitet werden.
Zwanzig Jahre, sechs Szenen
Eine Einladung zur Porzellanhochzeit muss kein Menuett aus Texten sein. Baut sie als Szenen: Ankunft, Anstoßen in Porzellan, Abendessen, letzter Tanz. Jede Szene trägt einen Satz und ein Foto. In der Anmeldung fragt ihr nach einem Wort, das eure zwanzig Jahre beschreibt – drei davon lest ihr beim Anstoßen vor. Feiert ihr im Garten, schreibt dazu: „Zieht Schuhe an, in denen ihr über den Rasen laufen könnt.“

Zwanzig Jahre passen nicht in eine Karte. Sie passen in einen Link, den man immer wieder öffnen kann.
Uhrzeit ändern, Umschlag nicht
Wenn das Anstoßen von 21 auf 21:30 Uhr rutscht, ändert ihr die Einladung, und derselbe Link zeigt die neue Zeit – niemand bekommt eine Korrektur hinterher. Ein Dresscode „Porzellan und Blau“ steht als Szene drin, und wer nachfragt, schaut einfach nach. Die Zusagen landen in einer Liste in derselben Einladung. Gäste in mehreren Ländern lesen den Inhalt in ihrer Sprache: Spanisch, Englisch, Katalanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch oder Deutsch. Probiert die Titelseite kostenlos aus und schaut, wie eure Tassen darauf wirken, bevor ihr euch entscheidet.



