Hochzeitstage
Korallenhochzeit: Einladungen für drei Generationen
Ein Link, sechs Fotos und eine Liste für alle Zusagen: So ladet ihr zum 35. Hochzeitstag ein, wenn Enkel, Tanten und Freunde in Übersee mitfeiern.
Send The Joy · 3. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstagabend, der Küchentisch ist voll: links das Album von 1990, rechts das Handy mit der Adressliste. Rund sechzig Namen, drei Generationen, zwei Kontinente. Die Enkel antworten in zehn Sekunden, die Tante in Bayern wartet auf Papier, und der Onkel in Vancouver hat eine neue Nummer.
Für all das braucht es keine dreißig Einzelnachrichten und keine Karte in vierfacher Ausführung. Es braucht eine digitale Einladung zur Korallenhochzeit: eine eigene Seite mit einem Link, den alle öffnen können. Ohne App, im Browser, am Handy genauso wie am Laptop.
Korallenhochzeit: Farben, die nicht nach Silberhochzeit aussehen
Koralle, Terrakotta und Lachs tragen den Abend. Damit die Einladung nicht nach 25 Jahren aussieht, braucht die Palette einen ruhigen Gegensatz: Salbei oder ein tiefes Blau. Digital heißt das: ein warmes Hintergrunddesign wählen und dieselbe Farbe in den Fotos wieder auftauchen lassen.
- Hintergrund und Text in warmen Tönen halten: Koralle, Terrakotta, Lachs. Neon und Pink lassen den Anlass jünger wirken, als er ist.
- Altes Gold, rohes Leinen oder Holz als Begleiter wählen und in der Kollektion nach klassischen oder Garten-Designs filtern, nicht nach den grellen.
- Den Bestätigungsknopf in kräftigem Koralle setzen: Auf cremefarbenem Grund findet ihn jeder, ohne zu suchen.
- Ein Design aussuchen, das auch ausgedruckt noch funktioniert – für die zwei oder drei Blätter, die jemand in die Schublade legt.
Das Foto von 1990 macht den Anfang
Das Bankett von 1990, der erste Tanz, ein Bild aus jeder Dekade: Bis zu sechs eigene Fotos dürfen in die Einladung. Sie sitzen automatisch im Rahmen, zugeschnitten wird nichts von Hand. Markiert das Foto, das auf der Startseite stehen soll, und tauscht später jedes Bild wieder aus.
Ist der Film von damals unscharf, nehmt die drei schärfsten Bilder als Schmuck für die Szenen und stellt ein aktuelles Foto der beiden auf die Startseite. Im Testmodus ändert ihr die Startseite so oft ihr wollt, ohne zu zahlen und ohne die Seite neu zu laden.
Was in die Einladung gehört
Fünf Zeilen reichen, damit niemand nachfragen muss.
- Datum und Uhrzeit genau, auch wenn es ein Abendessen ist und keine Trauung.
- Der Ort mit Karte und einem Satz zur Orientierung: „Am Park, nicht mit dem Saal nebenan verwechseln“.
- Ein Satz, unterschrieben von den Kindern oder Enkeln, nicht von „den Gastgebern“.
- Ein Foto der beiden aus diesem Jahr, zusätzlich zum Bild von 1990.
- Der Link zur Bestätigung mit sichtbarem Datum: „bis 5. September zusagen“.

Sechzig Gäste, drei Generationen, ein Link – und alle Zusagen landen in derselben Liste.
Drei Generationen öffnen denselben Link
Die Enkel öffnen den Link am Handy, die Cousine in Übersee bekommt ihn per WhatsApp, die Großeltern sehen dieselbe Seite – und dazu zwei ausgedruckte Blätter, wenn sie Papier lieber mögen. Ein QR-Code auf dem Tisch hilft dem Gast, der später kommt: scannen, Uhrzeit und Karte sehen, niemanden fragen. Die Zusagen sammeln sich in einer Liste innerhalb der Einladung. Verschiebt der Wirt die Runde von 20:00 auf 19:30 Uhr, ändert ihr die Zeit in derselben Szene. Kleiderordnung, Karte und der Satz, den die Kinder unterschreiben, auch. Der Link bleibt derselbe, und niemand bekommt einen Korrekturanruf oder einen neuen Umschlag. Wählt ein Design, probiert die Startseite kostenlos aus – und veröffentlicht die Einladung noch heute.



