Hochzeitstage
Einladungen zur Jadehochzeit: 35 Jahre am Tisch
35 Jahre passen nicht in eine Rede, sondern an einen Tisch: die Gästeliste, der jadegrüne Akzent und eine Einladung, die man am Handy beantwortet.
Send The Joy · 4. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Die Kerzen stehen schon auf dem Tisch, die Gläser noch nicht. Zwei Stühle mehr als nötig, weil noch offen ist, ob die Schwägerin mit ihrem Mann kommt. Jadehochzeit heißt 35. Hochzeitstag, und bevor du über Menü und Rede nachdenkst, steht eine andere Frage im Raum: Wie lädt man Leute ein, die man seit dreißig Jahren kennt, ohne einen ganzen Nachmittag am Küchentisch zu verbringen?
Papierkarten sind eine Option. Sie kosten dich einen Abend Basteln und bringen eine Frage mit, die niemand stellen will: Warum steht hier noch die alte Adresse des Restaurants? Eine digitale Einladung löst genau das. Ein Link, den jeder im Browser öffnet, ohne etwas zu installieren. Danach bleibt nur der Abend selbst.
Jadehochzeit: Das Grün beginnt auf dem Tisch, nicht im Etikett
Jade funktioniert als Akzent, nicht als Motto. Ein jadegrüner Tischläufer oder jadegrüne Servietten, alles andere in gebrochenem Weiß – so atmet die Farbe und wirkt nicht wie ein Themenabend. Ein Detail vorweg: Bevor du dekorierst, wählst du das Foto. Ein Bild von eurem Hochzeitstag als Titelbild der Einladung, dasselbe Foto gerahmt auf dem Tisch. Und das Licht entscheidet mit. Bei warmem Licht und niedrigen Kerzen wird das Grün smaragdgrün, bei kalter Deckenlampe matt und grau. Tausch erst die Glühbirne, dann die Tischwäsche.
- Lange Tafel mit jadegrünem Läufer, der Rest in gebrochenem Weiß – nicht umgekehrt.
- Das Hochzeitsfoto zweimal: als Titelbild der Einladung und gerahmt zwischen den Tellern.
- Warmes, tiefes Licht statt kalter Deckenlampe, damit das Grün wirklich grün aussieht.
- Der Satz für den Toast steht vor dem ersten Gang fest, nicht erst beim Einschenken.
Zehn oder dreißig: Die Liste entscheidet das Format
Bei zehn bis zwölf Gästen passt eine lange Tafel ins Wohnzimmer. Dann gilt: Die Zusagen sollten stehen, bevor du einkaufst. Ab etwa zwanzig wird es ein reservierter Bereich im Restaurant; die Einladung bleibt dieselbe, nur das Ortsfeld ändert sich. Im Editor von Send The Joy hat das Ortsfeld einen Zeichenzähler, damit die vollständige Adresse nicht auf dem Handy abgeschnitten wird.
Und die Texte? Als Überschrift „Jadehochzeit“ oder „35 Jahre“, darunter eure Namen so, wie ihr euch zu Hause nennt – nicht wie im Ausweis. Dazu ein kurzer Satz, den man vor dem ersten Gang laut vorlesen kann, zum Beispiel: „Fünfunddreißig Jahre, und wir wählen uns immer noch.“ Datum mit Uhrzeit und der Ort mit verlinkter Karte, damit niemand an der alten Adresse steht.

35 Jahre fasst kein Redetext zusammen. Ein Tisch, ein Foto, ein Link – der Rest ist Abend.
Der RSVP, dem man nicht hinterherläuft
Die Zusagen kommen in der Einladung selbst an, als geordnete Liste. Kein Zählen mehr zwischen drei WhatsApp-Gruppen. Die Fragen im Formular stellst du selbst – etwa ein freies Feld, in das jeder einen Satz für den Toast schreibt. Niemand installiert etwas: Link öffnen, zwei Tipps, fertig, auch vom Tablet im Wohnzimmer. Verschiebt sich die Uhrzeit von 21:00 auf 21:30, änderst du sie im Editor, und der Link bleibt derselbe. Der Dresscode, etwa „Jadegrün optional“, ist ein Satz, den du jederzeit anpasst. Kein Umschlag, kein Anruf, keine Runde durch die Gruppen. Wähl ein Design, teste es gratis mit eurem Foto und veröffentliche die Einladung noch heute. Übrig bleibt eine Entscheidung: wie viele Kerzen.



