Galadinner
Einladungen für das Gala-Dinner mit molekularer Küche
Aperitif um 21:00, erster Gang um 21:40: Wie du Einladungen für ein Gala-Dinner mit molekularer Küche in Szenen gliederst, den Dresscode klar nennst und Zusagen in einer Liste sammelst.
Send The Joy · 4. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist zwanzig Uhr dreißig, der Tisch im Lokal ist bestellt, und der erste Gang kommt als Kugel auf einem schwarzen Teller. Was fehlt, ist die Einladung für das Gala-Dinner mit molekularer Küche. Nicht irgendeine, sondern eine, die sagt, wann der Aperitif beginnt, wann der erste Gang serviert wird und was man dazu anzieht. Diese drei Fragen kommen sonst am Vorabend als Nachricht aufs Handy, und du beantwortest sie einzeln, zwölfmal.
Eine solche Einladung ist keine Menükarte. Sie ist der Ablauf in Kurzform: ankommen, anstoßen, essen, bleiben. Bei Send The Joy ist sie eine eigene Webseite mit verketteten Szenen, die du mit eigenen Texten und Fotos füllst. Kein PDF, kein Anhang, kein Ausdruck.
Ein Gala-Dinner mit molekularer Küche erzählt man in Gängen
Ein molekulares Menü liest sich nicht wie eine Speisekarte, es läuft in Momenten ab: der Gruß aus der Küche als Sphäre, der Hauptgang unter Rauch, das Dessert mit Stickstoff. Übersetze diesen Rhythmus in Szenen, die aufeinander folgen. Statt einer langen Wand aus Text bekommt jeder Teil des Abends eine eigene Seite mit eigener Überschrift und eigenem Foto. Die Ankunft bekommt Uhrzeit und Eingang, der Aperitif die Terrasse, das Dessert den letzten Gang.
- Eine Szene pro Etappe: Ankommen, Aperitif, Hauptgang, Dessert.
- Zwei Uhrzeiten getrennt schreiben: 21:00 Aperitif, 21:40 erster Gang.
- Dresscode in einer Zeile: Black Tie oder Etikette.
- Titelbild: der echte gedeckte Tisch, kein Stockfoto.
Der Dresscode steht vor dem Menü
Bei molekularer Küche trifft feine Kleidung auf Kaltrauch und Pinzetten. Schreib den Dresscode in eine einzige Zeile — Black Tie oder Etikette, je nachdem, was bei euch üblich ist —, ohne Abschwächung. Der Gast entscheidet am Nachmittag, welchen Anzug er aus dem Schrank holt. Steht der Aperitif auf einer Terrasse mit Marmorboden, oder geht es über Stufen zum Saal, gehört dieser Hinweis direkt neben den Ort. Dünne Absätze sind eine praktische Information, keine Dekoration.
Was den Ton ebenso vorgibt, ist das Titelbild. Ein Foto vom echten gedeckten Tisch — schwarzer Teller, Pinzette, Kelchglas — sagt mehr über den Abend als das Wort Gala dreimal im Text. Du lädst bis zu sechs eigene Fotos hoch, markierst eines als Titelbild und tauschst später jedes einzelne aus. Im Editor siehst du jede Änderung sofort, ohne die Seite neu zu laden.

Wenn die Einladung den Rhythmus des Abends zeigt, musst du ihn am Abend nicht mehr erklären.
Eine geänderte Uhrzeit ist kein neuer Versand
Wenn der Koch den Stickstoffgang nach hinten schiebt oder der Saal die Zeiten anpasst, änderst du die Einladung, und der Link bleibt derselbe. Niemand bekommt eine zweite Nachricht, niemand öffnet einen neuen Umschlag. Das gilt auch fürs Ortsdetail: Wechselt der Eingang die Tür, sieht jeder, der den Link öffnet, die aktuelle Version samt korrigierter Karte. Die Zusagen sammeln sich in einer geordneten Liste direkt in der Einladung, mit den Fragen, die du vorher festgelegt hast — etwa Zusage, voraussichtliche Ankunft und der Name, der in der Begrüßung stehen soll. Deine Gäste brauchen dafür nur einen Browser auf dem Handy, keine App. Die Einladung kostet 29,99 EUR pro Event, einmalig und ohne Abo. Wähl ein Design, teste die Titelseite kostenlos und veröffentliche den Link, wenn dein Abend steht.



