Hochzeitstage
Einladungen zum ersten Hochzeitstag: Ideen, die bleiben
Ein Jahr nach der Hochzeit laden viele zum ersten Mal wieder ein. So wird aus dem Satz vom Toast, der Uhrzeit des Ja-Worts und einem Foto vom Ort eine Einladung, die eure Gäste wiedererkennen.
Send The Joy · 5. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Draußen ist es wieder so kalt wie an dem Abend, an dem ihr euch das Ja-Wort gegeben habt. Auf dem Küchentisch liegt noch eine übrig gebliebene Einladung von damals, mit euren Namen in der Mitte. Ein Jahr später wollt ihr ein paar Leute einladen und überlegt, ob ihr für eure Einladungen zum ersten Hochzeitstag die Karte von der Hochzeit einfach noch einmal verschicken sollt.
Müsst ihr nicht. Eine Einladung zum ersten Hochzeitstag erzählt kein ganzes Fest, sondern zwölf Monate: was geblieben ist, was neu dazugekommen ist, was ihr immer noch genauso sagt wie am ersten Tag. Und ihr müsst dafür keine einzige Karte in einen Umschlag stecken. Hier steht, was wir an eurer Stelle auf so eine Seite schreiben würden.
Der erste Toast ist die Einladung
Beim Anstoßen oder in der Rede ist ein Satz gefallen, den ihr beide noch im Kopf habt. Nehmt ihn wörtlich als Überschrift. Er funktioniert, weil ihn alle Gäste schon einmal gehört haben — damals, auf der Feier. Danach kommt die Uhrzeit: nicht „abends“, sondern 19:30, die Minute, in der ihr euch versprochen habt. Und ein Lageplan des Ortes, an dem die Hochzeit war, auch wenn ihr dieses Mal zu Hause feiert.
- Der Satz aus dem Toast, Wort für Wort.
- Die Uhrzeit des Ja-Worts, zum Beispiel 19:30.
- Ein Lageplan der Hochzeitslocation, selbst wenn die Feier woanders stattfindet.
- Die Musik vom ersten Tanz als Hintergrund der Einladung.
Namen statt Konfetti: Details für eure Einladung zum ersten Hochzeitstag
Texte, die für jeden passen, merkt man sofort. Schreibt den Namen auf die Seite: „Für Anna und Ben“ statt „Hallo zusammen“. Ein Name auf der Seite kostet nichts und wirkt mehr als jede Konfettigrafik. Das gilt auch für die Rückfrage: Wenn ihr wissen wollt, ob die alten Hochzeitsgläser wieder auf den Tisch kommen, fragt genau danach — „Bringt ihr euer Glas von damals mit?“
Die Antworten landen in einer Liste direkt in der Einladung. Ihr müsst niemandem über WhatsApp hinterherfragen, und die Fragen für die Rückmeldung stellt ihr selbst zusammen. So seht ihr auf einen Blick, wer kommt. Ein Foto von der Tischordnung von damals, mit den Namenskärtchen der Gäste, sorgt dafür, dass alle den Abend sofort wieder vor sich sehen.
Erst die Farbe, dann die Schrift
Wenn ihr beim Gestalten nicht weiterkommt, fangt mit der Farbe an: Bordeaux vom Anzug, Grün vom Strauß, das Blau vom Abendhimmel. Legt diesen Ton über die ganze Seite, nicht nur über die Überschrift. Die Schrift sucht ihr danach, sie muss zur Farbe passen und nicht umgekehrt. Bis zu sechs eigene Fotos passen in eine Einladung, eines davon ist die Titelseite. Zwei reichen als Bühne für den ganzen Abend: der Strauß und der Ort von damals. Wer dabei war, erkennt den Hintergrund, bevor er den ersten Satz gelesen hat.

Eine Einladung zum ersten Hochzeitstag muss die Hochzeit nicht wiederholen. Sie zeigt, was davon geblieben ist.
Zeit und Ort müsst ihr nicht neu verschicken
Wenn die Feier eine Stunde später beginnt, ändert ihr die Zeit im Browser und speichert. Der Link bleibt derselbe, und auch ein neuer Treffpunkt oder eine andere Kleiderordnung sind in einer Minute geändert. Wer den Link zum ersten Mal öffnet, sieht sofort die aktuelle Version — keine zweite Nachricht, kein neuer Zettel. Für Oma und Opa könnt ihr eine Kopie ausdrucken, wenn sie das lieber in der Hand halten. Im Testmodus gestaltet ihr die Titelseite kostenlos; beim Kauf für 29,99 EUR, einmalig und ohne Abo, sind alle Szenen freigeschaltet, und ihr könnt danach jederzeit weiterändern.



