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Gala-Dinner auf dem Schiff: Einladung mit Pier und Dresscode
Pier, Einschiffungszeit, Dresscode: So schreibt ihr die Einladung zum Gala-Dinner auf dem Schiff, dass niemand den Steg suchen muss – und ändert später alles im selben Link.
Send The Joy · 4. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Kurz vor acht hält das Taxi an der Hafenstraße, und niemand weiß, welcher Steg gemeint ist. Auf der Einladung steht nur „Hafen der Stadt“. Der Fahrer schaut in den Rückspiegel, ihr schaut ins Handy, und der Anruf beim Trauzeugen bringt nur: „Ich glaube, hinter dem gelben Kran.“ Fünf Minuten später steht ihr am Wasser und seid selbst nicht sicher, ob das Schiff rechts oder links liegt.
Dort verliert ein schöner Abend seine Ruhe. Eine Einladung zum Gala-Dinner auf dem Schiff ist kein Gedicht, sondern eine Wegbeschreibung mit Abendkleid. Wer Liegeplatz, Einschiffungszeit und Dresscode klar aufschreibt, muss am Abend niemanden mehr anrufen und steht nicht mit dem Taxifahrer auf der falschen Straßenseite.
Der Liegeplatz wird wie eine Adresse geschrieben
Ein Hafenname reicht nicht. Häfen haben Terminals, Stege, Schranken und zwei Zufahrten, eine davon nur für Fußgänger. Schreibt den genauen Kai und einen sichtbaren Bezugspunkt – etwas, das man vom Taxifenster aus erkennt. Wenn der Hafen mehrere Anleger hat, gehört Nummer oder Buchstabe dazu, sonst beginnt der Abend mit einer Runde ums Hafenbecken.
- Pier und Terminal ausschreiben: „Quai des Chartrons, Steg 2, gegenüber vom gelben Kran“.
- Bei mehreren Terminals den Buchstaben nennen: „Terminal B, Fußweg am Parkplatz vorbei“.
- Kartenlink dazu und einen Treffpunkt für alle, die mit Taxi oder Metro kommen.
- Die Frage „Wo genau?“ gehört in die Einladung, nicht in die WhatsApp-Gruppe um 19:40.
Die Einschiffungszeit zählt mehr als die Dinnerzeit
Zwei Zeiten, zwei Aufgaben. Wer nur „20:00“ schreibt, meint das Ablegen, und jemand liest es als „ich komme um 20:00 an“. Dann ist der Steg leer und das Schiff unterwegs.
Deshalb beide Zeiten getrennt notieren: Einschiffung und Ablegen. Dazu ein Satz zum Puffer und, falls es einen Empfang gibt, der Hinweis darauf. So weiß jeder, ob der Abend an der Pier beginnt oder erst auf dem Oberdeck.

Eine gute Einladung beantwortet die Fragen, die sonst um 19:40 im Telefon landen.
Dresscode: drei Wörter, keine Zweideutigkeiten
„Festlich“ heißt für die einen der dunkle Anzug, für die anderen Jeans mit Blazer. Schreibt konkreter: Smoking, langes Kleid, dunkler Anzug und Cocktailkleid. Bei „Black tie“ übersetzt ihr es in derselben Zeile: Smoking und langes Kleid, Frack ist nicht nötig. Und wenn der Abend auf dem Fluss kühl wird, gehört ein Hinweis auf Schal oder Stola dazu – Hafenluft ist kein Luxusproblem.
Wenn der Pier sich am Nachmittag noch ändert
Wind, Wasserstand oder eine Anweisung des Kapitäns: Ein Liegeplatz kann sich kurzfristig verschieben. Die Einladung ist eine Webseite – Liegeplatz und Kartenlink anpassen, und wer denselben Link öffnet, sieht die neue Version. Kein Nachdruck, kein zweiter Versand. Uhrzeit, Dresscode oder ein ganzer Satz lassen sich genauso ändern, auch das Titelbild.
Für das Gala-Dinner auf dem Schiff heißt das: eine Seite mit allen Angaben, ein Link für alle, die Bestätigungen an einem Ort. Send The Joy kostet 29,99 EUR pro Einladung, einmalig, ohne Abo. Die Gestaltung könnt ihr vorher gratis ausprobieren; nach dem Kauf sind alle Szenen der Einladung freigeschaltet. Den Link gebt ihr weiter oder zeigt den QR-Code, eine App braucht niemand. Die Zusagen kommen nicht per Chat, sondern landen als Liste in der Einladung, und ein Feld für Fragen richtet ihr selbst ein.



