Hochzeitstage
Einladung 20. Hochzeitstag: Ideen für die Familie
Wie ihr zum 20. Hochzeitstag einladet, ohne ein PDF zu verschicken: eine Seite, die sich ändern lässt, während die Gäste längst zugesagt haben.
Send The Joy · 8. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Der Tisch steht im Hof, derselbe Hof wie vor zwanzig Jahren. Auf der Tafel liegen kleine Porzellanteller, dazwischen Olivenzweige, und irgendwann lehnt jemand das Hochzeitsfoto von damals gegen die Vase. Die Kinder sind erwachsen, einer bringt seine Partnerin mit, die Jüngste fragt, ob sie die Rede übernehmen darf. Ihr wollt feiern. Ihr wollt nur nicht vierzig Leute einzeln anrufen und fragen, ob sie kommen.
Die Einladung zum 20. Hochzeitstag entscheidet, wie dieser Abend anfängt. Nicht mit einer Datei im Anhang, die niemand öffnet, sondern mit einer Seite, die sich auf dem Handy öffnet wie eine Tür.
Einladung zum 20. Hochzeitstag: Das Titelbild ist der erste Gruß
Nimm ein Foto von euch beiden, wie ihr heute ausseht. Nicht das von der Hochzeit, nicht eine Collage aus zwanzig Bildern. Ein Bild, aufgenommen an derselben Stelle wie damals, wirkt stärker als jede Zusammenstellung. Wenn die Kinder erwachsen sind, bekommen sie die erste Szene: drei Sätze von jedem, eine Erinnerung an ein Sonntagessen, ein Foto von allen am Tisch. Auf das Titelbild gehören nur die Zahl 20 und eure Namen. Datum, Uhrzeit und Ort kommen in die inneren Szenen, sonst wird es eng.
- Ein Foto der Originalhochzeit und eines von diesem Jahr, im gleichen Bildausschnitt aufgenommen.
- Drei Sätze pro Kind, ein Sonntagessen, ein Foto von allen am Tisch.
- Der Song vom ersten Tanz als Hintergrundmusik.
- Eine Szene „Langes Abendessen“ mit gedecktem Tisch und den Namen derer, die nicht mehr dabei sind.
Eine Szene für jedes Jahrzehnt
Die Einladung besteht aus aneinandergereihten Szenen, jede mit eigenem Text und eigenem Foto. „Kalksteinschwelle“ für das Haus, „Erinnerung an den Hof“ für die Jahre mit kleinen Kindern, „Bogen der Versprechen“, „Langes Abendessen“ für das, was jetzt kommt. Bis zu sechs eigene Fotos lassen sich einsetzen, sie fügen sich selbst in den Rahmen. Du legst fest, welches die Titelseite ist, und tauschst jedes Bild später aus, auch nach dem Versand.
Zum Schluss „Letzter Tanz“. Dort läuft die Musik, die bei eurem ersten Tanz lief. Damit liest sich die Einladung nicht nur, sie klingt auch. Geteilt wird sie mit einem Link, einem QR-Code oder einer Nachricht; eine App muss niemand installieren.

Zwanzig Jahre passen nicht in einen Anhang. Sie passen in eine Seite, die man auf dem Handy aufmacht und die sich ändern lässt, ohne dass etwas neu rausgeht.
RSVP ohne Verhör, Änderungen ohne Neudruck
Im Bestätigungsformular stellst du nur die Fragen, die du wirklich brauchst: Name, ob jemand mitkommt, ein Kommentarfeld. Die Antworten landen in derselben Einladung, in einer geordneten Liste. Niemand muss hinterhertelefonieren, niemand sortiert WhatsApp-Nachrichten. Und wenn die Küche später anfängt und die Uhrzeit sich verschiebt, änderst du die Szene, der Link bleibt derselbe. Auch ein Foto lässt sich nach dem Versand austauschen, Dresscode oder Redesatz im Editor in zwei Minuten. Neu gedruckt wird nichts.
Zwanzig Jahre feiert man nicht mit einem PDF. Man feiert sie mit einer Einladung, die sich auf dem Handy öffnet, die sich aktualisieren lässt, ohne dass etwas neu rausgeht, und auf die man in einer Minute antwortet. Digital für alle, dazu ein paar Ausdrucke für die Großeltern oder für die, die so etwas aufbewahren. Sucht ein Design aus, probiert es kostenlos aus und veröffentlicht eure Einladung für 29,99 EUR.



