Hochzeiten
Dreitägige Hochzeitseinladungen: eine Seite für drei Tage
Freitag, Samstag, Sonntag: eine dreitägige Hochzeit passt in eine einzige Einladung. Hier steht, welche Szenen du brauchst, was du weglässt und warum ein Link reicht.
Send The Joy · 3. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Freitag, 21:40 Uhr, vor dem Hoftor. Dein Gast scrollt durch drei Chatverläufe und sucht die Adresse fürs Willkommensessen. Zwei Links sind alt, einer heißt 'Final_Final'. So startet ein Wochenende, das drei Tage dauern soll.
Eine dreitägige Hochzeit braucht keine drei Einladungen. Sie braucht eine Seite, die alle drei Tage trägt: Ankommen, Trauung, langes Essen, letzter Tanz, Abschiedsbrunch. Alles liegt an einem Link, den du später noch ändern kannst – Uhrzeit, Ort, Karte, Dresscode. Der Link ist eine eigene Webseite, kein PDF und kein Bild. Deine Gäste öffnen ihn im Browser und antworten vom Handy, ohne eine App zu installieren.
Der Tag null beginnt vor der Zeremonie
Die erste Szene deiner dreitägigen Hochzeitseinladung ist nicht die Trauung. Es ist das Ankommen. Trag die Check-in-Zeit ein, den Namen des Ortes und ein echtes Foto vom Innenhof oder von der Tür. Wenn am Freitag ein Willkommensessen ist, steht diese Szene im Link vor der Hochzeit – auch wenn du ihren Text erst später tippst. So sieht der Gast zuerst, wo er aussteigt und wann er da sein soll, und muss am Freitagabend niemanden anrufen.
- Szene 1: Ankommen und Willkommensessen – Freitag, 20:00 Uhr, Foto vom Innenhof.
- Check-in-Zeit, Ortsname und eine echte Aufnahme von der Tür statt Stockfoto.
- Willkommensessen im Link vor der Trauung einsortieren, nicht danach.
- Ein einziger Link für alle drei Tage – nicht drei Nachrichten an dieselbe Person.
Drei Tage passen in eine Zeitleiste
Eine Szene pro Block, jede mit Uhrzeit und Ort: Ankommen, Trauung, langes Essen, letzter Tanz und Abschiedsbrunch. Der Dresscode ist eine Zeile in der jeweiligen Szene. 'Freitag: leicht, Steinboden' sagt mehr als zwei Absätze über Etikette. Bis zu sechs eigene Fotos finden Platz, das Porträtfoto kannst du später austauschen. Schau vor dem Veröffentlichen auf den Zeichenzähler: Passt die Trauungsszene nicht in die Vorschau, liest sie auch dein Gast nicht bis zum Ende.
Ändert sich der Sonntagsbrunch von 11:00 auf 12:30 Uhr, bearbeitest du die Szene – der Link bleibt derselbe, niemand muss einen neuen Umschlag öffnen. Wer ihn im März geöffnet hat, sieht im Juni die neue Uhrzeit und die richtige Karte. Die Zusagen landen in der Einladung selbst, in einer geordneten Liste, statt in fünf WhatsApp-Verläufen.

Drei Tage brauchen keine drei Einladungen. Sie brauchen eine Seite, die sich ändern lässt, ohne dass du jemandem hinterherschreibst.
Was nicht in die Einladung gehört
Keine Menüs, keine Allergielisten, keine Betten, die unten angehängt werden. Richte stattdessen RSVP-Fragen ein, die das Formular wirklich beantwortet: 'Kommst du alle drei Tage?' oder 'Bleibst du bis zum letzten Tanz?'. Zwei gute Fragen reichen. Wiederhol die Adresse nicht in jeder Szene – einmal mit Karte reicht, die anderen dürfen atmen. Und ein Sammeltitel wie 'wichtige Infos' hilft niemandem: Was zählt, bekommt seine eigene Szene mit eigenem Foto. Probier das Design gratis, bau die Szenen und veröffentliche, wenn der Sonntag steht. Eine Einladung für 29,99 EUR trägt alle drei Tage – und bleibt lebendig, wenn sich eine Uhrzeit ändert.



