Inspiration
Digitale Einladungen mit eigenen Fotos: 6 Bilder, die wirken
Wie ihr aus sechs eigenen Fotos eine digitale Einladung macht, die nach euch aussieht – und die Uhrzeit später ändert, ohne etwas neu zu verschicken.
Send The Joy · 8. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstagabend, ihr liegt auf dem Sofa und scrollt durch die Galerie: das Selfie von der Wanderung im Allgäu, der Abend im Hof mit den Kerzen, der erste Kaffee in der neuen Wohnung. In der Vorlage, die seit zwei Wochen offen ist, stehen eure Namen, das Datum und die Uhrzeit. Eure Fotos stehen nirgends.
Das lässt sich in zehn Minuten ändern. Die Einladung ist eine eigene Webseite für euren Tag, kein PDF und kein Bild. Ihr ladet bis zu sechs eigene Fotos hoch, markiert eines als Titelbild, die übrigen verteilen sich über die Szenen. Geteilt wird per Link, QR-Code oder Nachricht. Eure Gäste brauchen dafür keine App, nur ein Handy, ein Tablet oder einen Laptop mit Internet.
Digitale Einladungen mit eigenen Fotos statt leerer Vorlage
Das Foto vom Küchentisch in der ersten gemeinsamen Wohnung sagt mehr als jede Musterkarte. Im Editor legt sich das Bild von selbst in den Rahmen: nichts zuschneiden, nichts an den Pixeln schieben. Ihr legt fest, welches Foto vorne steht, und tauscht jedes andere später aus – auch dann noch, wenn die Einladung längst verschickt ist.
- Ein Titelbild, auf dem ihr beide zu sehen seid. Eine Landschaft ohne euch sagt nichts.
- Zwei oder drei Bilder für konkrete Orte: die Trauung, die lange Tafel, der erste Tanz.
- Keine dunklen Fotos und kein Text im Bild; der Zeichenzähler hält die Bildunterschrift kurz.
- Dieselbe Farbstimmung in allen Bildern, damit die Einladung zusammenpasst.
Die Fotos auswählen, die wirklich zählen
Sechs Bilder sind schneller voll, als ihr denkt. Nehmt eines, auf dem ihr beide zu sehen seid – ohne Sonnenbrille, ohne Gegenlicht. Reserviert zwei oder drei für die Stellen, die euren Gästen wirklich helfen: wo die Trauung stattfindet, wo die Tafel steht, wann der erste Tanz läuft. Der Rest darf Urlaub sein.
Schaut euch jedes Bild auf dem Handy an, nicht am Laptop. Was dort schon dunkel wirkt, wirkt hier schwarz. Ein Foto mit Zeitstempel in der Ecke sieht schnell nach Zufall aus. Für die Bildunterschrift reichen drei, vier Wörter, und der Zeichenzähler im Editor zeigt euch, wie viel Platz bleibt.

Ein Foto von eurem Küchentisch sagt mehr als jede Vorlage.
Von der Testversion zum veröffentlichten Link
In der Testversion bearbeitet ihr die Titelseite, ohne zu zahlen. Ändert die Namen und das Datum und schaut, ob die Fotos ruhig im Rahmen sitzen. Mit dem Kauf (29,99 EUR, einmalige Zahlung, kein Abo) werden alle Szenen der Einladung freigeschaltet, und veröffentlicht wird mit einem Klick. Die Einladung ist in Szenen aufgebaut, die aufeinander folgen; jede Szene bekommt eigene Texte und Fotos. Die Rückmeldungen landen als geordnete Liste in derselben Einladung – nicht in zwanzig Chats.
Die Uhrzeit ändern, ohne etwas neu zu verschicken
Aus 19:00 wird 19:30, aus dem Restaurant wird der Hof. Ihr ändert das Feld im Editor, und eure Gäste sehen beim nächsten Öffnen die aktuelle Fassung. Der Link bleibt derselbe, es gibt nichts nachzudrucken und keine Umschläge, die noch einmal rausgehen. Die Fragen für die Rückmeldung stellt ihr vorher ein, dann müsst ihr niemandem hinterherschreiben.
Eine digitale Einladung lässt sich ändern, ohne dass jemand etwas neu verschickt, und eure Gäste antworten vom Handy aus. Wenn jemand Papier will, bleibt der Link für alle und ein paar Ausdrucke für die, die alles aufbewahren. Sucht euch ein Design aus, ladet eure Fotos hoch und veröffentlicht mit einem Klick.



