Hochzeiten
Digitale Einladung zur zweiten Hochzeit: Was kostet sie?
Digitale Einladung zur zweiten Hochzeit: 29,99 EUR, einmalig. Was drin ist, was nicht – und warum ihr bei einer geänderten Uhrzeit nichts neu verschicken müsst
Send The Joy · 29. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Dienstagabend im März. Auf dem Küchentisch liegt ein Notizbuch, daneben zwei Handys und die Karte der ersten Hochzeit von vor neun Jahren: Goldrand, drei Briefmarken, ein Tippfehler im Ortsnamen. Diesmal soll es schneller gehen. Und die Frage, die dann im Raum steht, ist unspektakulär und trotzdem die wichtigste: Was kostet eine digitale Einladung zur zweiten Hochzeit? Antwort: 29,99 EUR, einmal bezahlt. Ihr könnt sie heute noch aus dem Katalog zusammenstellen und verschicken.
Der Punkt ist nicht, dass digital billiger wäre. Der Punkt ist, dass ihr nicht zweimal für dieselbe Zusage zahlt: einmal für Karten, Umschläge und Porto, ein zweites Mal für die Korrektur, als das Restaurant die Uhrzeit verschoben hat.
Was kostet eine digitale Einladung zur zweiten Hochzeit? Trennt die drei Posten
In jeder Einladung stecken drei Posten: Entwurf, Träger und Versand. Bei Papier multipliziert sich der Träger mit jeder Karte und der Versand mit jedem Umschlag – bei 40 Haushalten sind das 40 Karten, 40 Umschläge, 40 Mal Porto. Bei einer digitalen Einladung ist der Träger ein Link. Zählt deshalb zuerst nach Haushalten, nicht nach Köpfen: Eine Familie mit vier Personen öffnet eine Seite, nicht vier.
- Zählt die Haushalte, nicht die Gäste: ein Link pro Familie statt vier Karten mit vier Briefmarken.
- Fragt vor dem Kauf, was passiert, wenn sich die Uhrzeit ändert. Kommt dann „wir drucken neu“, taucht dieser Posten später wieder auf.
- Klärt vorher, ob Gäste im Ausland dabei sind – die Einladung lässt sich pro Sprache einstellen.
- Rechnet Porto und Karten nicht weg: Bei Papier kommt beides pro Stück dazu, beim Link nicht.
Was in den 29,99 EUR steckt – und was nicht
Bei Send The Joy kostet eine digitale Einladung 29,99 EUR, einmalig, ohne Abo und ohne Monatsgebühr für die Seite. Dafür bekommt ihr eine eigene Webseite für euer Fest – keine PDF-Datei, kein Bild. Geteilt wird sie per Link, QR-Code oder Nachricht, und die Gäste öffnen sie im Browser, ohne etwas zu installieren.
Gestaltet wird im Browser in Joy Studio, ohne Installation: ein Feld pro Angabe – Rubrik, Namen, Datum, Satz, Ort –, dazu Zeichenzähler und sofortige Vorschau. Bis zu sechs eigene Fotos passen sich selbst in den Rahmen, Musik und eigene RSVP-Fragen sind dabei. Die Seite gibt es in sieben Sprachen, und der Inhalt lässt sich pro Sprache einstellen. Praktisch, wenn ein Teil der Familie in Frankreich sitzt oder lieber auf Portugiesisch liest.
Papier für die Großeltern: so kombiniert ihr beides
Eine digitale Einladung druckt nichts und verschickt nichts. Wenn jemand eine Karte in der Hand halten soll – Eltern, Trauzeugen, Großeltern –, druckt ein paar wenige Exemplare und schickt den Link an alle anderen. Sagt es im selben Satz dazu, sonst wartet jemand auf einen Umschlag, der nicht kommt. Und rechnet damit: Gäste brauchen ein Handy, ein Tablet oder einen Rechner mit Verbindung.

Zwei Ja, ein Preis: 29,99 EUR, einmal bezahlt – und jede Änderung kommt ohne neuen Umschlag an.
Uhrzeit, Ort, Dresscode: ändern ohne neu zu drucken
Zieht die Uhrzeit von 20 auf 19:30 Uhr vor, tauscht den Ort oder ergänzt einen Dresscode – der Link bleibt derselbe, und alle sehen die aktuelle Fassung. Die Bestätigungen landen in einer geordneten Liste in derselben Einladung, ohne App und ohne Nachfragen per WhatsApp. Probiert das Design zuerst gratis: Im Testmodus gestaltet ihr die Titelseite, ohne zu zahlen, und kauft erst, wenn ihr es klar seht.



