Hochzeiten
Digitale Einladung für die zweite Hochzeit mit Kindern
Eine digitale Einladung für die zweite Hochzeit macht Kinder sichtbar: eigener Name, eigene Szene, eigenes Foto. Gestalte sie heute im Browser und teile einen Link
Send The Joy · 12. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Sonntagabend, halb zehn, der Laptop steht auf dem Küchentisch. Im Editor blinkt das Feld für das Namensschild, und darin stehen zwei Namen: Katrin und Jonas. Nebenan schlafen Emil und Romy, und ihr überlegt, ob die zwei aufs Cover gehören. Genau da beginnt eine zweite Hochzeit mit Kindern – nicht beim Tischplan. Eine digitale Einladung lässt sich heute aus dem Katalog heraus anlegen, anpassen und per Link verschicken.
Bei einer zweiten Hochzeit fängt niemand bei null an. Ihr habt eine Wohnung, einen Alltag und zwei Kinder, die nicht als Fußnote mitlaufen wollen. Es geht nicht darum, etwas zu überschreiben, sondern zu zeigen, wie es jetzt aussieht: vier Zahnbürsten im Bad, ein Kalender mit Fußballtraining. Das lässt sich erzählen, ohne kitschig zu werden.
Bevor ihr den Editor öffnet: entscheidet, wie ihr unterschreibt
Die meisten stocken an derselben Stelle: Wie heißen wir auf der Startseite? Schreibt es so hin, wie ihr es laut sagen würdet. „Katrin und Jonas, mit Emil und Romy“ liest sich rund. „Familie Berger“ klingt nach Sammelbegriff, und das wollt ihr nicht. Wenn die Kinder nicht aufs Cover sollen, lasst dort die zwei Namen stehen und stellt sie in der nächsten Szene vor. Datum, Uhrzeit, Ort und ein kurzer Satz liegen besser vorher auf einem Zettel: Im Editor gibt es ein Feld pro Angabe und einen Zeichenzähler, damit ihr nicht vor dem Bildschirm improvisiert.
- Das Namensschild so schreiben, wie ihr es laut sagen würdet – zwei Namen, die Kinder entweder dahinter oder erst in der nächsten Szene.
- Datum, Uhrzeit und Ort einmal genau festhalten, so wie sie später im Text und im Kartenausschnitt stehen sollen.
- Einen kurzen Satz vorbereiten, der zusammenfasst, was dazugekommen ist: lesbar, ohne Pathos.
- Zwei oder drei Fotos aussuchen – eins von euch vier, eins nur von euch beiden und, wenn es Geschwister gibt, eins von ihnen.
Eine digitale Einladung zur zweiten Hochzeit mit Kindern
Der Satz gehört auf die Startseite, nicht ans Ende. „Wir heiraten noch einmal, und diesmal feiern wir zu viert“ erledigt das in einer Zeile. Danach reihen sich die Szenen aneinander – Kalkdurchgang, Erinnerung an den Hof, Langes Essen, Letzter Tanz. Gebt den Kindern eine eigene Szene mit eigenem Foto und eigenem Text, statt sie in einen allgemeinen Absatz zu schieben. Und wenn eine Oma italienisch liest und die andere deutsch: Die Einladung lässt sich pro Sprache einstellen, die Website gibt es in sieben.
Fotos: Bis zu sechs eigene Bilder lassen sich hochladen, für das Cover und als Deko, und sie werden im Rahmen automatisch richtig gesetzt. Ein Handyfoto reicht, zuschneiden müsst ihr nichts. Lasst den Klassiker „zwei Familien schauen in die Kamera“ weg. Besser: eins von euch vier in der Küche und eins nur von euch beiden, das ihr als Cover markiert, wenn die Romantik vorne stehen soll. Und wenn Emil auf dem Bild die Augen zu hat, tauscht ihr es aus – der Link bleibt derselbe.
RSVP: eine Antwort statt sieben WhatsApp-Nachrichten
Im Formular legt ihr fest, was ihr wissen wollt, zum Beispiel „Kommt ihr zu viert?“ und „Wer kommt mit?“. Die Antworten landen in einer Liste direkt in der Einladung, nicht in sieben Chats. Niemand installiert eine App: Gäste öffnen den Link im Browser und antworten mit zwei Klicks.

Eine zweite Hochzeit löscht nichts. Sie zeigt nur, wer heute mit am Tisch sitzt.
Was kosten digitale Einladungen – und was passiert bei Änderungen?
Eine Einladung kostet 29,99 EUR, einmalig, ohne Abo. Ihr wählt ein Design aus der Kollektion, probiert es kostenlos aus – im Testmodus lässt sich die Startseite bearbeiten, ohne zu zahlen – und veröffentlicht erst, wenn es sitzt. Danach ändert ihr Uhrzeit, Ort, Kartenausschnitt, Dresscode oder einen Satz, und die Gäste sehen die neue Fassung am selben Link. Mit Kindern ändern sich Pläne: Romy kann doch nicht, die Oma kommt mit, also Text anpassen und veröffentlichen. Neu drucken oder Umschläge verschicken muss niemand. Und wenn jemand Papier will, ist die vernünftige Lösung eine Mischung: ein Link für alle und ein paar gedruckte Exemplare für die, die es aufheben. Wählt ein Design, probiert es gratis und veröffentlicht, wenn ihr sicher seid.



