Hochzeiten
Digitale Einladung: wann Hochzeitseinladungen senden
Digitale Einladung: Die Frage ist selten das Design, sondern der Zeitpunkt: wann eine Digitale Einladung zur Hochzeit rausgeht, welche Fristen zählen und was ihr danach noch ändern könnt
Send The Joy · 26. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist Donnerstagabend, der Kalender liegt auf dem Küchentisch, und ihr scrollt durch die Gästeliste: 74 Namen, ein Termin im Juni, und diese eine Frage, die seit Wochen mitschwimmt – wann sendet man die Hochzeitseinladung eigentlich? Die ehrliche Antwort: es hängt davon ab, ob jemand anreist, ob das Restaurant schon eine Zahl will und ob die Uhrzeit steht. Eine Digitale Einladung könnt ihr heute im Katalog zusammenstellen und noch am selben Abend per Link verschicken. Ihr müsst nicht auf Papier warten, um Klarheit zu schaffen.
Drei Termine tragen fast jede Hochzeit: zwölf Monate vorher die Vorabinfo für alle, die fliegen. Sechs Wochen vorher die Einladung mit Antwortfrist. Drei Tage vorher der letzte Blick auf Uhrzeit und Adresse. Wer diese drei Punkte im Kalender hat, telefoniert niemandem hinterher.
Zwölf Monate vorher: die Vorabinfo, die fast niemand schickt
Wenn die Feier in einer anderen Stadt stattfindet oder Freunde aus Wien, Zürich oder Barcelona anreisen, brauchen die den Termin, bevor sie Urlaub einreichen. Dafür reicht eine kurze Nachricht mit Datum und Ort – ohne Uhrzeit, ohne Menü, ohne Design. Das ist kein Sparen am falschen Ende, sondern Respekt vor dem Kalender anderer Leute.
- Save the Date nur mit Datum und Ort verschicken, sobald der Termin steht – an alle, die eine Reise planen müssen.
- Steht der Ort noch nicht, schickt eine Nachricht mit beiden Optionen und einer Frist zur Antwort, statt schon einen Einladungslink zu verschicken.
- Klärt früh die Sprache: Die Inhalte der Einladung lassen sich pro Sprache einstellen, und Familie in Spanien oder Frankreich soll nicht in der Woche vorher eine Übersetzung bekommen.
- Entscheidet vor dem Design, ob standesamtlich und kirchlich am selben Tag stattfinden – sonst bekommen dieselben Leute später zwei verschiedene Termine.
Sechs Wochen vorher: wann ihr digitale Einladungen zur Hochzeit sendet
Sechs Wochen vorher buchen Gäste Züge, suchen ein Outfit und planen das Wochenende. Das ist das Fenster, in dem die Digitale Einladung rausgeht: ein Link, ein QR-Code oder eine kurze Nachricht. Jeder öffnet sie im Browser und bestätigt am Handy, ohne etwas zu installieren.
Setzt eine klare Antwortfrist – zum Beispiel Freitag drei Wochen vorher. Das Restaurant fragt nach einer Zahl, früher als ihr denkt. Und seht euch die erste Seite an: ein Foto, das euch wirklich zeigt, statt sechs Gesichter in einem Rahmen. Bis zu sechs Fotos passen in die Einladung, austauschen lässt sich jedes später noch.

Zu früh ist eine Erinnerung, zu spät eine Entschuldigung – sechs Wochen vorher ist selten falsch.
Drei Tage vorher: ändern, erinnern, ankommen
Der Trauredner braucht zehn Minuten länger, der Dresscode kippt von leger auf Cocktail, der Treffpunkt hat sich verschoben? Bei einer Digitalen Einladung ändert ihr die Stelle, und der Link bleibt derselbe – niemand bekommt einen zweiten Umschlag. Wer noch nicht geantwortet hat, bekommt eine direkte Nachricht mit dem Link und einer konkreten Frage («kommst du zum Abendessen?»), nicht ein zweites Mal das komplette Design. Die Antworten landen in einer Liste in der Einladung selbst, kein Excel, kein Nachfragen im Chat. Am Vortag macht derselbe Link den Weg: Adresse und Uhrzeit stehen dort, wo bestätigt wurde. Zwölf Monate: Datum und Ort. Sechs Wochen: Link und Frist. Drei Wochen: die Zahl fürs Restaurant. Drei Tage: Uhrzeit, Adresse, Dresscode prüfen. Wenn eure Hochzeit in sechs Wochen ist und noch nichts raus ist, druckt nicht in Hast – veröffentlicht heute, dann könnt ihr Uhrzeit oder Karte noch korrigieren, ohne jemanden anzurufen. Im Katalog findet ihr ein Design, das zu euch passt, für 29,99 EUR mit einmaliger Zahlung, ohne Abo.



