Hochzeiten
Sitzplan in der Digitalen Einladung: So findet jeder Platz
Eine Digitale Einladung lässt sich heute erstellen und per Link verschicken. So baut ihr den Sitzplan als eigene Szene ein, mit Text oder Foto, und niemand sucht am Eingang nach seinem Namen
Send The Joy · 24. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Am Eingang zum Saal steht eine Frau mit dem Handy in der Hand. Auf einem ausgedruckten Plan sucht sie ihren Namen, doch der Bogen knickt im Wind, und die Schrift ist klein. Dabei kann der Sitzplan in einer Digitalen Einladung stehen: Ihr könnt eine Digitale Einladung heute im Katalog erstellen, eure Namen und das Datum eintragen und den Link noch am selben Tag verschicken. Den Sitzplan legt ihr selbst als eigene Szene an, mit Text oder einem Foto. Keine App, kein Papier, kein Suchen an der Tür.
Das sind zwei Entscheidungen, keine technische Frage: Erst wird die Gästeliste geschlossen, dann bekommt der Plan seinen Platz in der Einladung. Wer diese Reihenfolge einhält, spart sich die typischen Rückfragen per WhatsApp und muss am Festtag nicht improvisieren.
Sitzplan in der Digitalen Einladung: erst die Liste, dann der Plan
Bevor ihr eine Szene gestaltet, öffnet eine Tabelle. Ohne diese Grundlage ist der schönste Plan nur ein Bild mit Namen, die später nicht mehr stimmen. Die Tabelle ist eure Wahrheit; die Einladung zeigt nur, was dort steht. Tragt die Tischnummer erst ein, wenn die Liste steht, und ändert sie danach an genau einer Stelle.
- Drei Spalten reichen: Vorname, Nachname, Tischnummer. Mehr braucht ihr für den Plan nicht.
- Sortiert nach Nachnamen und schreibt die Nummer direkt daneben: „Ruiz Prado, Ana — Tisch 4“. Gäste suchen ihren Nachnamen, nicht die Zahl.
- Legt fest, wann die Liste zu ist, und notiert das Datum in der Datei. Jede spätere Anmeldung ist ein Fall für die Nachkontrolle.
- Tragt jede Person einzeln ein, auch Kinder. „Familie Müller“ klingt praktisch, hilft am Tisch aber niemandem.
So erstellt ihr den Sitzplan in eurer Digitalen Einladung
Gebt dem Plan eine eigene Szene, nicht ein angehängtes Dokument: So wird aus eurer Einladung eine digitale Hochzeitseinladung mit Sitzplan. Der Titel kann „Wo du sitzt“ heißen. In das Textfeld der Szene kommt die alphabetische Liste, ein Name pro Zeile. Wenn ihr lieber zeichnet, ladet den Plan als eines eurer bis zu sechs eigenen Fotos hoch: eine Gesamtansicht oder ein Foto pro Tisch. Prüft in der Vorschau, ob lange Nachnamen auf dem Handy lesbar bleiben. Hängt den Plan nicht ans Ende der Einladung; er soll früh zu finden sein, nicht nach fünf Szenen.
Bei wenigen Tischen ist ein Name besser als eine Nummer: „Tisch Olivo“ bleibt im Kopf, „Tisch 7“ nicht. Bei vielen Tischen nummeriert ihr und nutzt Namen nur als Zusatz. Verwendet keinen Namen doppelt, sonst schickt ihr Gäste von der einen „Tisch Rose“ zur anderen. Schreibt groß die Nummer und dahinter den vollständigen Namen: „Tisch 4 — Ana Ruiz Prado“. Kein „und Begleitung“, wenn ihr schon wisst, wer kommt. Ein Name pro Tisch, nicht zwei. Und wenn sich jemand umsetzt, ändert ihr die Zeile in der Tabelle und danach die Szene.

Ein Sitzplan ist keine Dekoration. Er ist eine Wegbeschreibung.
Warum Digitale Einladungen den Sitzplan einfacher machen
Der Link bleibt derselbe, wenn ihr später einen Tisch ändert. Wer die Einladung am Samstag öffnet, sieht die korrigierte Version; ihr müsst nichts neu verschicken und keine Zettel drucken. Die RSVP-Antworten kommen in einer Liste innerhalb der Einladung an, sodass ihr den Plan aus diesen Namen baut und nicht aus WhatsApp-Verläufen. Zwei kurzfristige Wechsel könnt ihr zusätzlich per Direktnachricht ankündigen. Eine Digitale Einladung kostet 29,99 EUR, einmalig, und ihr könnt sie vor dem Kauf kostenlos testen. Wenn der Plan sich ändert, bleibt der Link ruhig.



