Hochzeiten
Digitale Einladung: Was kostet ein Save the Date?
Eine Digitale Einladung kostet 29,99 EUR, einmal gezahlt. Was ein Save the Date in Papier kostet – Gestaltung, Druck, Porto – und warum der Link mit 30 oder 300 Gästen gleich bleibt
Send The Joy · 30. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Sonntagabend, Küchentisch: 70 Adressen, ein Stapel Kartenpapier, ein Taschenrechner. Wer ein Save the Date drucken lässt, sieht den Endbetrag erst spät – Gestaltung, Druck, Umschläge und Porto kommen einzeln dazu. Eine Digitale Einladung legst du stattdessen aus dem Katalog heraus an, personalisierst sie und verschickst sie noch am selben Tag. Was ein Save the Date kostet, hängt an zwei Punkten: wie viele Gäste du hast und ob du Papier oder einen Link verschickst.
Diese Rechnung stellt fast niemand auf, bevor er beim Grafiker anfragt. Rechne sie einmal durch, bevor du dich für einen Stapel Karten entscheidest – und schau, welche Posten bei einem Link komplett wegfallen.
Was ein Save the Date kostet – und wo das Geld hingeht
Ein Save the Date in Papier hat vier Posten. Erstens die Gestaltung: Schrift wählen, zwei Namen setzen, den Zeilenabstand feilen, bis die Zeile sitzt. Macht das ein Studio, stehen genau diese Stunden auf der Rechnung. Zweitens der Druck: Ein Stapel für 40 Adressen kostet anders als einer für 80, und Papierstärke, Prägung, Folie oder ein gefärbter Rand werden als Aufpreis berechnet. Drittens der Versand, pro Umschlag und pro Briefmarke. Viertens die Nacharbeit, die kaum jemand einplant: Adressen zusammentragen, Tippfehler finden, nachdrucken, fragen, ob die Karte angekommen ist.
- Gestaltung: Schriften, Satz und Feinjustierung – Studio-Stunden landen in der Rechnung.
- Druck: Papierstärke, Prägung, Folie und Sonderformate werden als Aufpreis berechnet.
- Versand: Jeder Umschlag und jede Briefmarke kommt pro Adresse dazu.
- Nacharbeit: Adressen zusammentragen, Fehler nachdrucken, Rückfragen beantworten.
Digitale Einladung: ein Preis für alle Gäste
Bei einer Digitalen Einladung zahlst du 29,99 EUR – einmal, ohne Abo. Der Link funktioniert mit 30 Gästen genauso wie mit 300; der Preis bewegt sich nicht mit der Gästeliste. Du teilst ihn per Nachricht, als QR-Code auf dem Tisch beim Brunch oder im Gruppenchat. Niemand muss etwas installieren: Die Seite öffnet sich im Browser, auf dem Handy wie auf dem Laptop.
Teste das Design vorher kostenlos und bearbeite die Startseite, ohne zu zahlen. Erst beim Kauf werden alle Szenen der Einladung freigeschaltet: Schwelle, Fotos, Musik, das Formular für die Rückmeldung. Ändert sich später die Uhrzeit, das Lokal oder der Dresscode, ist das ein Feld im Editor. Der Link bleibt derselbe, und deine Gäste lesen die aktuelle Fassung, statt in alten Screenshots aus dem Gruppenchat zu suchen. Wenn jemand die Karte trotzdem in der Hand halten soll, druck fünf Exemplare für genau diese Leute und schick allen anderen den Link.

Einmal 29,99 EUR – und ändern darfst du danach trotzdem.
Fehler, die doppelt kosten
Im Papier bedeutet eine verschobene Uhrzeit einen neuen Druck und einen neuen Schwung Umschläge. Digital ist es eine Korrektur, für die niemand etwas neu verschicken muss. Rückmeldungen sammelst du auch nicht einzeln im Chat zusammen: Sie kommen im Formular der Einladung an, als geordnete Liste, mit den Fragen, die du eingestellt hast. Und wer wissen will, wo genau gefeiert wird, liest es auf der Seite, statt dir eine Nachricht zu schreiben. Genau das sind die Posten, die man später doppelt zahlt – einmal in Geld, einmal in Zeit.
Digitale Einladungen: vom Design zum Link
Der Preis ist damit klar: 29,99 EUR, einmal gezahlt, ohne Abo. Such ein Design aus der Kollektion, probier es kostenlos aus und trage ein, was du schon weißt – Namen, Datum mit Jahr, Uhrzeit, Ort und einen Satz, der klar macht, worum es geht. Fotos lassen sich später tauschen, der Link bleibt. Veröffentliche ihn, sobald der Termin steht, und ändern kannst du die Einladung danach trotzdem.



