Hochzeiten
Digitale Einladung: Preis der Personalisierung
Was eine personalisierte digitale Einladung wirklich kostet: die drei Posten, die den Preis treiben, und wie du in fünf Minuten selbst nachrechnest
Send The Joy · 30. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Donnerstagabend, drei Wochen vor der Feier, und die Trauung rutscht von 13:00 auf 12:30. Auf Papier heißt das: neu setzen, neu drucken, neue Umschläge. Bei einer digitalen Einladung öffnest du den Editor, änderst zwei Zahlen, und der Link bleibt derselbe. Genau daran entscheidet sich, was der Preis für eine personalisierte Hochzeitseinladung am Ende wirklich ist. Eine digitale Einladung kannst du heute noch im Katalog erstellen und verschicken.
Über Geld wird bei Einladungen meist an der falschen Stelle geredet. Nicht der Entwurf ist teuer, sondern das Drumherum: Zeichnungen, Schriftlizenzen, Nachdrucke. Wer diese drei Posten kennt, rechnet in fünf Minuten aus, ob sich das für die eigene Feier lohnt.
Was den Preis einer personalisierten digitalen Einladung treibt
Drei Posten machen fast den ganzen Unterschied zwischen einer günstigen und einer teuren Lösung aus. Zwei davon sind Handwerk, einer ist Termindruck.
- Illustration: ein gezeichnetes Hofportal oder der Olivenbaum im Innenhof ist der teuerste Posten. Wenn das Budget knapp ist, machen sechs eigene, gut geschnittene Fotos diese Arbeit auch.
- Schriftlizenz: eine Schrift für Namen und Datum wird separat berechnet, oft pro Nutzung. Wenn eure Feier schon Farbe und Stil hat, löst die Schrift aus der Kollektion das ohne Aufpreis.
- Änderung kurz vor Schluss: ein verschobener Termin bedeutet auf Papier neue Drucke und neue Umschläge. In der digitalen Einladung änderst du es, der Link bleibt.
- Auflage: von 80 auf 200 Gäste ändert auf Papier Papier, Umschläge und Porto. Digitale Einladungen für 40 oder 250 Personen kosten dagegen gleich viel.
Was kostet eine digitale Einladung? Die Rechnung pro Gast
29,99 EUR, einmal bezahlt, ohne Abo. Teile das durch 120 Gäste und du bist bei rund 25 Cent pro Person. Der Link wandert in die Familiengruppe und in die Freundesgruppe bei WhatsApp – die Adressliste, die dreimal im Monat korrigiert wird, fällt weg. Die Zusagen landen als geordnete Liste direkt in der Einladung, die Fragen im Formular stellst du selbst.
Wer die Einladung unbedingt in der Hand halten will, druckt für diese eine Person ein paar Seiten aus und gibt allen anderen den Link. Das ist der einzige realistische Papieranteil. Und wenn Verwandte im Ausland sitzen: die Seite gibt es in sieben Sprachen, der Inhalt lässt sich pro Sprache einstellen.

Der Preis hängt am Design, nicht an der Gästezahl: 29,99 EUR für 40 Personen wie für 250.
Wann sich zusätzliche Personalisierung lohnt – und wann nicht
Wenn die Einladung die einzige Grafik der Feier ist, also Plakat, Menükarte und Beschilderung denselben Strich brauchen, hat eine gezeichnete Szene ihren Sinn. Wenn du nur Namen, Datum, Ort und einen Satz austauschst, ist die Lizenzschrift der Posten, den am Handy niemand sieht. Fahr die Startseite im Testmodus Probe und entscheide mit der Einladung vor dir, nicht mit dem Angebot auf dem Tisch.
Was dich nie extra kosten sollte
Ein Foto nach dem Veröffentlichen tauschen, die Startseite neu wählen, eine Uhrzeit korrigieren, den Dresscode ändern: das gehört zur Einladung und nicht auf die Rechnung. Veröffentlicht wird mit einem Klick, Gäste öffnen den Link im Browser, ohne App zu installieren.
Wenn du nachrechnest und trotzdem bei Illustration, Schriftlizenz und Nachdruck landest, schau dir zuerst den Entwurf an. Eine digitale Einladung von Send The Joy kostet 29,99 EUR, lässt sich nach dem Versenden bearbeiten, und der Link bleibt für alle derselbe.



