Hochzeiten
Digitale Einladung zur Hochzeit: Was sie wirklich kostet
Eine digitale Einladung kostet 29,99 EUR, einmalig. Was in dem Preis steckt, was ein Nachdruck euch kostet und wie ihr eure Einladung heute noch verschickt
Send The Joy · 9. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Donnerstagabend, zwei Wochen vor der Feier. Auf dem Küchentisch liegt ein Stapel gedruckter Karten, daneben ein Zettel: Der Nachname einer Trauzeugin ist falsch geschrieben. Ändern lässt sich das nicht mehr – 150 Karten, 150 Umschläge, noch einmal zur Post. Genau hier kommt die digitale Einladung ins Spiel: Ihr sucht im Katalog ein Design aus, tragt Namen, Datum und Ort ein und verschickt den Link noch am selben Abend.
Was kostet eine digitale Hochzeitseinladung? Bei Send The Joy 29,99 EUR, einmalig. Spannender wird die Frage, wenn ihr sie mit dem vergleicht, was Papier nach sich zieht: Nachdruck, neue Umschläge, neue Briefmarken – und ein Weg zur Post, der ausgerechnet in die letzten zwei Wochen vor der Hochzeit fällt.
Was im Preis einer digitalen Einladung steckt
29,99 EUR, einmalig bezahlt: kein Abo, keine Verlängerung im nächsten Jahr, keine Kosten pro Gast. In dem Preis stecken die Eventseite mit verketteten Szenen, bis zu sechs eigene Fotos, Musik und das RSVP-Formular – alles hinter demselben Link. Die Gäste brauchen dafür keine App: Sie öffnen den Link im Browser und antworten vom Handy.
- 29,99 EUR einmalig: keine Monatsgebühr, keine Verlängerung im Jahr danach.
- Eventseite mit verketteten Szenen, Musik und RSVP-Formular – alles hinter einem Link.
- Bis zu sechs eigene Fotos: Titelbild und Deko-Fotos, die sich automatisch in den Rahmen einpassen.
- Erst testen, dann zahlen: Im Testmodus bearbeitet ihr die Titelseite gratis, beim Kauf werden alle Szenen freigeschaltet.
Umschlag, Briefmarke, Nachdruck: die unsichtbare Rechnung
Ein Tippfehler im Namen, eine Uhrzeit, die sich verschiebt, ein anderes Lokal: Bei 150 gedruckten Karten heißt das neu drucken, neu falten, neu verschicken. Jede neue Adresse ist ein Umschlag und eine Briefmarke. Der Weg zur Post fällt dann in die zwei Wochen vor der Hochzeit, in denen ohnehin nichts mehr reinpasst.
In der digitalen Einladung ändert ihr Uhrzeit, Karte, Dresscode oder einen Satz, ohne etwas zu verschicken. Der Link bleibt derselbe, eure Gäste sehen die aktuelle Fassung. Wer erst kurz vorher zusagt, bekommt einfach diesen Link.
Druckerei oder digitale Einladung, Punkt für Punkt
Beim Druck legt ihr die Auflage fest, bevor ihr wisst, wer kommt. Die Gästeliste ändert sich aber bis zum letzten Tag: Eine Freundin bringt jemanden mit, ein Cousin sagt doch zu. Bei einer digitalen Einladung ist das ein Link, kein Nachdruck einer einzelnen Karte. Ein falsch geschriebener Name ist im Editor schnell korrigiert: ändern, veröffentlichen – derselbe Link, neue Fassung.

Der teure Teil einer Hochzeitseinladung ist nicht der Druck. Es ist der Nachdruck.
Was eine digitale Einladung nicht kann
Sie druckt nichts. Wenn jemand ein Stück Papier aufheben will, ist die vernünftige Lösung: Link für alle, ein paar gedruckte Karten für die, die sie in die Schublade legen. Für alles andere braucht es ein Handy, ein Tablet oder einen Laptop mit Internet – ohne Installation, der Link öffnet sich in jedem Browser. Die Zusagen landen in einer sortierten Liste in der Einladung, mit den Fragen, die ihr eingestellt habt; automatische Erinnerungen an alle, die noch nicht geantwortet haben, gibt es nicht. Bevor ihr also eine Auflage bestellt, die keine Korrektur mehr zulässt: Probiert die Titelseite gratis im Testmodus aus, mit euren Namen und eurem Datum. Wenn es passt, zahlt ihr 29,99 EUR und die Einladung ist heute noch draußen.



