Hochzeiten
Digitale Einladung: Vorlagen für die LGBTQ-Hochzeit
Digitale Einladung: Zwei Namen, zwei Familien, ein Etikett, das wirklich passt: Worauf ihr bei Vorlagen für die LGBTQ-Hochzeit achtet – und warum eine digitale Einladung jede Feier mitmacht
Send The Joy · 26. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist Donnerstagabend, der Laptop steht zwischen zwei Espressotassen, und ihr tippt eure Namen in das Vorschaufeld: Marie-Luise und Anne-Kathrin. Der zweite Name rutscht in die nächste Zeile, darüber steht „Brautpaar“, und in der Szene für den Trinkspruch wartet noch ein „Er und Sie“. Genau in diesem Moment entscheidet sich, ob eine der LGBTQ-Hochzeitsvorlagen wirklich passt. Eine digitale Einladung ist da flexibler: Ihr könnt sie heute noch einrichten und verschicken, für 29,99 EUR, einmal bezahlt, ohne Abo.
Der Punkt ist nicht die Kollektion, sondern der Platz für eure Namen. Eine Vorlage, die Sophie und Max sauber setzt, kann bei Marie-Luise und Anne-Kathrin auseinanderfallen. Deshalb lohnt es sich, vor dem Stöbern drei Dinge zu klären: die Schreibweise, das Etikett und die Frage, ob die festen Sätze zu euch passen oder nur zu einer bestimmten Art von Paar.
Zwei Namen, zwei Familien: die digitale Einladung braucht Platz
Schreibt beide Namen zuerst in ein leeres Dokument – so, wie sie später auf der Einladung stehen, mit den Nachnamen, die ihr tragen wollt. Doppelnamen und Bindestriche sind der ehrlichste Test für jedes Layout. Danach legt ihr das Etikett fest. „Brautpaar“ passt nicht für zwei Bräute, „die beiden“ klingt neutral, „wir heiraten“ ist manchmal die beste Lösung. Das Etikett bestimmt die Breite des Blocks und die Hierarchie auf der Startseite, also entscheidet es früher als die Schriftart.
- Beide vollständigen Namen zuerst aufschreiben, dann Vorlagen ansehen: Passen sie in eine Zeile, ohne dass die Schrift schrumpft?
- Das Etikett in der ersten Minute festlegen: „Brautpaar“, „Bräute“, „die beiden“, „Verlobte“ – je nachdem, was ihr lesen wollt.
- Prüfen, ob jedes Datum ein eigenes Feld hat – Etikett, Namen, Datum, Satz und Ort – und ob ein Zeichenzähler dazugehört.
- Feste Texte in jeder Szene lesen: Ein verstecktes „Er und Sie“ im Trinkspruch fällt auf, auch wenn es nur eine Zeile ist.
Digitale Einladungen für die LGBTQ-Hochzeit: Szene für Szene prüfen
Eine Einladung ist kein Plakat, sondern ein Weg durch den Tag. Bei Send The Joy sind die Szenen aneinandergereiht: Ankommen, Erinnerungen, Zeremonie, langes Abendessen, letzter Tanz. Klingt nach Standard, ist aber genau die Stelle, an der ihr merkt, ob eine Vorlage zu eurer Feier passt – oder ob ihr euren Ablauf in ein fremdes Drehbuch quetscht.
Jede Szene bekommt eigene Texte und eigene Fotos. Bis zu sechs Bilder sind möglich, Porträt und Deko, sie werden automatisch in den Rahmen gesetzt, und ihr legt fest, welches Bild die Einladung öffnet. Musik lässt sich hinterlegen, die Fragen der Rückmeldung formuliert ihr in der Sprache, in der ihr mit euren Gästen sprecht. Die Einladung selbst lässt sich pro Sprache einstellen – praktisch, wenn ein Teil der Gäste in Wien sitzt und der andere in Valencia.
Was danach kommt, ist der unterschätzte Teil: Wenn das Essen eine Stunde früher beginnt oder der Eingang ein anderer ist, ändert ihr das im Editor, und der Link bleibt derselbe. Niemand muss eine alte Version wegklicken, niemand bekommt einen zweiten Link. Die Zusagen landen in einer Liste direkt in der Einladung, ohne App, ohne Sucherei im Chat. Papier bleibt für die, die es aufheben wollen: Link für alle, ein paar gedruckte Karten für die Schublade.

Wenn zwei Namen nicht in eine Zeile passen, liegt es selten an der Hochzeit – meistens an der Vorlage.
Digitale Einladung für die Hochzeit: Was sie kostet
29,99 EUR pro Einladung, einmal bezahlt, kein Abo, keine monatliche Rate, die vor dem Fest vergessen wird. Die Startseite könnt ihr im Testmodus kostenlos mit euren Namen füllen; beim Kauf werden alle Szenen freigeschaltet. Entscheidet also mit euren eigenen Namen vor Augen und nicht mit einer Muster-Demo. Website und Inhalte gibt es in sieben Sprachen – Deutsch, Englisch, Spanisch, Katalanisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch. Danach teilt ihr den Link oder den QR-Code, eure Gäste öffnen ihn im Browser und bestätigen vom Handy. Füllt die Vorschau noch heute mit euren Namen und schaut, ob das Etikett sitzt.



