Hochzeiten
Digitale Einladung für die LGBTQ-Hochzeit: Namen statt Rollen
Digitale Einladung für die LGBTQ-Hochzeit: Namen, Anrede und Dresscode selbst bestimmen. Der Link bleibt gleich, auch wenn ihr später etwas ändert
Send The Joy · 12. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Zwei Frauen sitzen am Küchentisch und füllen ihre Einladung aus. Beim Feld für die Rolle stocken sie: Braut? Bräutigam? Beides passt nicht. Genau dort hakt es bei vielen Paaren. Eine digitale Einladung für die LGBTQ-Hochzeit löst das nicht, indem sie eine neue Schublade anbietet, sondern indem sie auf Schubladen verzichtet. Ihr wählt ein Design aus der Kollektion, setzt eure Texte ein und verschickt den Link — heute.
Dieser Text geht die Stellen durch, an denen klassische Etikette euch Rollen aufdrückt: Namen, Anrede, Dresscode und der Satz oben auf der Einladung. Bei digitalen Einladungen für eine LGBTQ-Hochzeit besetzt ihr jede dieser Stellen selbst. Ihr braucht dafür kein Fachwissen, nur die Entscheidung, was drinsteht.
Digitale Einladung für die LGBTQ-Hochzeit: die Namen zuerst, die Etiketten danach
Bei zwei Frauen, zwei Männern oder einem nicht-binären Paar braucht ihr keine Braut und keinen Bräutigam. Schreibt die Namen, die ihr tatsächlich benutzt. Statt „Die Brautleute geben sich die Ehre“ reicht „Wir heiraten“. Im Namensfeld steht freier Text: Ana und Marta, Marc und Joan oder Ale und Cris — das System korrigiert nichts. Ein Zeichenzähler zeigt euch, ob der Satz noch in die Zeile passt.
- Etikett: „Wir heiraten“ statt „Die Brautleute“.
- Namen: beide Namen in der Reihenfolge, die ihr wollt — ohne Braut und Bräutigam.
- Datum und Uhrzeit: „Samstag, 12. Juni, 18:00“ in getrennten Feldern, nicht in einem Satz versteckt.
- Eigene Zeile: „Wir heiraten und wollen, dass ihr dabei seid“ — die ersetzt jede Höflichkeitsformel.
Der Dresscode hat kein Geschlecht
Statt „Die Herren im Anzug, die Damen im Kleid“ beschreibt eine Stimmung: entspannt festlich, böhmisch, Erdtöne. Das Feld für die Kleidung ist freier Text, ihr könnt also eine Vorgabe machen, die für alle funktioniert. Wenn ihr eine Farbe im Bild haben wollt, formuliert sie als Bitte an alle: „Wir freuen uns, euch in Salbeigrün zu sehen. Weiß reservieren wir für uns.“
Und wenn ihr den Dresscode nach dem Verschicken ändert? Ihr ändert den Text in der Einladung, derselbe Link zeigt die neue Fassung. Keine Karte, die neu gedruckt wird, keine Rundnachricht an alle.

Eine Einladung braucht keine Rollen. Sie braucht Felder, in die eure Worte passen.
Was eine digitale Einladung für die LGBTQ-Hochzeit leisten muss
Sie ist eine eigene Webseite, kein PDF. Ihr teilt einen Link, einen QR-Code oder eine Nachricht, und eure Gäste öffnen sie im Browser, ohne eine App zu installieren. Die Textfelder sind frei: Verlobte, Ehefrauen, Mann und Mann oder einfach eure Namen. Das RSVP liegt in der Einladung selbst. Ihr legt die Fragen fest, die Antworten kommen in einer Liste an, und niemand muss hinterhertelefonieren.
Was kostet eine digitale Einladung für die LGBTQ-Hochzeit?
29,99 EUR pro Einladung, einmalig gezahlt, ohne Abo. Ihr wählt ein Design, probiert es kostenlos: Im Testmodus bearbeitet ihr die Startseite, ohne zu zahlen. Beim Kauf werden alle Szenen der Einladung freigeschaltet. Danach richtet ihr alles im Browser ein, ohne etwas zu installieren, und veröffentlicht mit einem Knopf. Die Webseite gibt es in sieben Sprachen, und ihr könnt den Inhalt der Einladung pro Sprache einstellen.
Wählt ein Design, testet es kostenlos und schreibt eure Namen so hinein, wie ihr sie benutzt. Wenn alles steht, veröffentlicht die Einladung und teilt den Link. Falls sich ein Etikett später falsch anfühlt, ändert ihr es in zwei Minuten — ohne etwas neu zu verschicken.



