Hochzeiten
Digitale Einladung für die LGBTI-Hochzeit: 10 Designs
Eine Digitale Einladung für die LGBTI-Hochzeit, in der „Braut und Bräutigam“ nirgends steht: zehn Designs, jedes Textfeld änderbar, RSVP im selben Link
Send The Joy · 29. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Ihr öffnet ein Design im Testmodus, tippt eure Namen ein, und über dem Feld steht „Braut und Bräutigam“. Nichts gegen das Wort, nur: Es beschreibt eure LGBTI-Hochzeit nicht. Bei einer Digitalen Einladung ist dieser Titel kein Teil der Grafik, sondern ein Textfeld. Macht „Unsere Hochzeit“ daraus, „Ana und Ruth“ oder „Zwei, die es jetzt schriftlich haben“. Ein Design aus dem Katalog, im Browser angepasst, als Link verschickt: Das geht heute noch, ohne Installation und ohne Vorkenntnisse.
Der Unterschied liegt nicht im Regenbogen auf dem Cover. Er liegt darin, dass ihr jeden Satz ersetzen könnt, der nicht passt – und dass niemand nachfragen muss, wer hier eigentlich wen heiratet.
Digitale Einladung: Wo „Braut und Bräutigam“ im Text steckt
Meist an drei Stellen: im Titel oben, in der Zeile mit den Namen und im Bestätigungsformular. Im Editor sind das getrennte Felder. Ändert ihr den Titel, bleibt die Typografie stehen, weil der Rahmen nicht am Text hängt. Ein Zeichenzähler zeigt dabei, wie viel Platz noch bleibt – nützlich, wenn der eine Name kurz und der andere lang ist.
- Probiert das Design gratis mit euren echten Namen: Im Testmodus seht ihr, ob „María José und Lucía“ genauso ruhig im Rahmen sitzt wie „Dani und Ale“.
- Prüft, ob der Titel ein eigenes Feld ist und kein Wort, das fest in die Grafik gemalt wurde.
- Testet zwei sehr unterschiedliche Namenslängen im selben Design: „Dani“ neben „Alejandro“ darf den Rahmen nicht sprengen.
- Legt selbst fest, welches Bild das Titelfoto ist – und tauscht jedes Foto später aus, ohne die Einladung neu zu bauen.
Die besten digitalen Einladungen für eine LGBTI-Hochzeit wählt ihr nach Szenen
Schaut euch den Weg durch die Einladung an, bevor ihr über Farben redet. Sie besteht aus mehreren Abschnitten, die aufeinander folgen – bei Send The Joy heißen sie zum Beispiel „Umbral de cal“, „Memoria del patio“, „Arco de promesas“, „Cena larga“ und „Último baile“. Jede Szene hat eigene Textfelder und Platz für eigene Fotos.
Insgesamt passen bis zu sechs eigene Bilder hinein, das Titelfoto eingerechnet. Ihr markiert, welches Bild vorne steht, und tauscht jedes Foto später aus. Die Einladung ist eine Seite im Browser, keine PDF-Datei und kein Bild: Gäste öffnen den Link, scrollen durch die Szenen und antworten vom Handy, ohne App.
Die Rückfrage im Formular ist auch nur ein Feld
Ob „Kommst du mit Partner:in?“ passt oder nicht, entscheidet ihr. Die Fragen im Bestätigungsformular sind konfigurierbar: eine Zeile ersetzen, die übrigen leer lassen. Die Antworten landen in einer geordneten Liste in der Einladung selbst, nicht in einem Chat mit sechzig Nachrichten. Praktische Regel: Wenn eine Frage weder Uhrzeit noch Ort noch Foto ändert, braucht ihr sie nicht.

Eine Einladung passt zu eurer Feier, wenn ihr jeden Satz darin ersetzen könnt – auch den, der über euch steht.
Uhrzeit oder Karte ändern, ohne den Link neu zu schicken
Wenn das Abendessen von 21:00 auf 21:30 rutscht, ändert ihr die Uhrzeit im Editor und speichert. Der Link bleibt derselbe: Wer die Einladung am Nachmittag öffnet, sieht die neue Zeit, und niemand muss „sorry, Änderung“ schreiben. Dasselbe gilt für Ort, Karte, Dresscode oder eine Zeile in einer Szene. Wenn ihr hier mit zwei oder drei Designs im Kopf ankommt: Probiert sie kostenlos mit euren echten Namen aus und entscheidet am Titelfoto, nicht an einer Miniaturansicht.



