Hochzeitstage
Digitale Einladung zum Jubiläum: 4 Fehler bei Freigetränken
Digitale Einladung fürs Hochzeitsjubiläum mit Freigetränken: Zeitfenster, Porträtfoto und RSVP-Fragen entscheiden, ob du eine Runde extra zahlst – oder nicht
Send The Joy · 5. November 2026 · 3 Min. Lesezeit

19:40 Uhr, der Barkeeper stellt gerade die Gläser auf die Theke, da steht der erste Gast mit einem Wunsch da. Auf der Einladung stand nur „Freigetränke“. Also wird gemixt, und die Runde geht auf eure Rechnung. Solche Abende entstehen selten durch schlechte Planung, sondern durch vier Stellen in der Einladung, die niemand nachgelesen hat. Eine digitale Einladung zum Hochzeitsjubiläum mit Freigetränken erstellst du heute noch im Katalog und verschickst sie am selben Abend – genau deshalb lohnt der Blick vorher.
Es geht nicht ums Design. Es geht darum, was auf dem Display steht, wenn jemand um 23:50 Uhr wissen will, ob der letzte Drink noch inklusive ist. Und darum, was du am nächsten Morgen in der Antwortliste siehst.
Digitale Einladung zum Jubiläum: Freigetränke brauchen Uhrzeiten, keine Adjektive
„Freigetränke“ ohne Zeitfenster heißt für den Gast: ab jetzt, den ganzen Abend, alles. Schreib die Uhrzeiten hin, zum Beispiel „Freigetränke von 22:30 bis 01:00“. Und schreib darunter, was inklusive ist. Bier, Wein und Softdrinks sind eine andere Zusage als Gin Tonic mit Markengin. Wer beides offenlässt, hört die Frage erst an der Bar – und zahlt sie dort.
- Das genaue Zeitfenster: „von 22:30 bis 01:00“, nicht „den ganzen Abend“.
- Was inklusive ist und was nicht: Bier, Wein und Softdrinks ja, Mixgetränke nein.
- Die Uhrzeit des letzten Tanzes und das Schließen der Bar im selben Textblock.
- Die RSVP-Frage, die dir wirklich hilft: „Bleibst du zum Anstoßen danach noch?“
Das Bankettfoto von 2015 erzählt dieses Jubiläum nicht
Das Hochzeitsfoto von damals steht bei der halben Familie eingerahmt im Wohnzimmer. Auf der Startseite der Einladung ist es deshalb die naheliegendste und langweiligste Option. Nimm ein Foto von euch beiden, das in den letzten Monaten entstanden ist: im Garten, in der Küche, beim Spaziergang. Die Einladung nimmt bis zu sechs eigene Fotos auf, Titelbild und Dekoration, und setzt sie selbst in den Rahmen.
Wenn dir das Bild beim Veröffentlichen doch nicht gefällt, tauschst du es später aus – der Link bleibt derselbe. Das gilt für mehr als das Foto: Uhrzeit, Ort, Lageplan oder Dresscode ändern sich auch mal zwei Wochen vorher. Bei einer PDF oder einem Bild müsstest du die Datei neu verschicken und hoffen, dass niemand die alte Fassung auf dem Handy hat. Bei digitalen Einladungen bleibt der Link gleich, und alle sehen die aktuelle Version. Der Zeichenzähler im Editor verhindert außerdem den Klassiker: das Schild mit dem Restaurantnamen, das abgeschnitten wird, weil es nicht passte. Und wenn jemand unbedingt Papier will, kombinierst du: Link für alle, ein paar gedruckte Karten für die, die sie aufheben.

„Freigetränke von 22:30 bis 01:00“ ist eine Ansage. „Freigetränke“ ist eine Einladung zum Nachfragen.
Das RSVP, das zwischen vierzig WhatsApp-Antworten verschwindet
Ein „ich komm“ in einer Gruppe mit vierzig Leuten sagt dir nicht, ob jemand mit Partnerin kommt oder zum Anstoßen bleibt. Bei der digitalen Einladung landen die Zusagen in einer Liste auf derselben Seite, und die Fragen im Formular legst du vor dem Veröffentlichen fest. Deine Gäste laden dafür nichts herunter: Sie öffnen den Link im Browser und antworten dort. Eine Einladung kostet 29,99 EUR, einmalig, ohne Abo, und die Startseite bearbeitest du vorher gratis im Testmodus. Prüfe also Zeitfenster, Titelbild und RSVP-Fragen, bevor du den Link verschickst – was sich danach verschiebt, änderst du im Editor, ohne den Link neu zu verschicken.



