Hochzeiten
Digitale Einladung: Trauung und Feier an verschiedenen Tagen
Digitale Einladung: Trauung am Freitag, Fest am Samstag: Zwei Termine auf einer Karte gehen schief. Wie eine Digitale Einladung beide Tage trennt – und heute noch rausgeht
Send The Joy · 9. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Freitag, 11 Uhr, Standesamt: Du hast für dreißig Leute reserviert, und es kommen fünfzehn. Der Rest der Gästeliste hat nur die erste Zeile auf der Karte gelesen und die Trauung für eine Randnotiz gehalten. Genau das passiert, wenn Trauung und Feier an verschiedenen Tagen stattfinden und beide Termine auf dieselbe Karte gedruckt werden. Eine Digitale Einladung für diese Situation lässt sich heute noch aus dem Katalog auswählen, anpassen und verschicken – mit zwei getrennten Szenen statt einer überladenen Karte.
Zwei Termine sind kein Detail, sondern der Rahmen der Feier. Fällt die standesamtliche Trauung auf den Freitag und das Fest auf den Samstag, hat jeder Tag seine eigene Uhrzeit, seinen eigenen Ort und seinen eigenen Ton. Wer das erst nach dem Versand sortiert, telefoniert zwei Wochen hinterher. Wer es vorher trennt, hat Ruhe.
Zwei Termine auf einer Karte: der Fehler am Anfang
Der Klassiker: „Freitag, 12., und Samstag, 13. September“ in einer Zeile. Die Hälfte liest nur das erste Datum – und steht am Freitagmorgen im falschen Haus. Steht darunter nur ein Ort, wird es noch schlimmer, denn das ist meistens der, den du selbst im Kopf hast. Wer freitags im Rathaus heiratet und samstags auf einem Hof feiert, schreibt beide Adressen aus, mit Straße und Ortsteil. Und die Überschrift „Unsere Hochzeit“ verrät keinem Gast, dass zwei Termine zu einplanen sind, bevor er Urlaub einreicht oder einen Flug bucht.
- Jeder Tag bekommt einen eigenen Block mit Datum, Uhrzeit und vollständiger Adresse.
- Beide Orte ausschreiben, auch den, den alle kennen: Rathaus mit Straße, Hof mit Ortsteil.
- Dresscode pro Tag: Anzug am Freitag, langes Kleid am Samstag.
- In einem Satz sagen, dass es zwei Tage sind – und dass man auch nur zu einem kommen kann.
Uhrzeit, Dresscode und Karte: jeder Tag braucht seine eigene Angabe
Freitag 19 Uhr im Standesamt und Samstag 14 Uhr auf dem Hof sind zwei verschiedene Pläne. Eine einzige Uhrzeit auf der Karte schickt die Leute am falschen Tag zur falschen Adresse. Mit dem Dresscode ist es dasselbe: Ein Sakko passt um 11 Uhr vor dem Trauzimmer, am Samstagnachmittag neben dem Pool nicht.
Und dann die Karte. Jeder Tag braucht seinen eigenen Kartenlink oder QR-Code. Wenn derselbe Link im Fest-Block steht wie im Trauungs-Block, führt jeder Klick am Samstag zurück zum Standesamt. Nach dem Versand ist das der teuerste Fehler zum Nachbessern.
Ein „Ich komme“ für zwei Tage sagt dir nichts
Ein einziger Bestätigungsbutton sagt dir nicht, ob jemand am Freitag, am Samstag oder an beiden Tagen kommt. Also rechnest du mit 40 Stühlen im Standesamt, weil die Gesamtzahl eben 40 war – und stellst am Ende 14 hin. Die Fragen im Bestätigungsformular lassen sich anpassen, sodass die Zusage pro Tag bei dir ankommt. Dann steckt die Freitagszahl nicht mehr in der Samstagszahl.

Zwei Tage, zwei Szenen, ein Link: Freitag die Trauung, Samstag das Fest. Wer nur an einem Tag kann, klickt trotzdem nichts falsch.
Digitale Einladung: ein Link für Trauung und Feier an verschiedenen Tagen
Jeder Tag kann eine eigene Szene sein: eine für die Trauung am Freitag, eine für das Fest am Samstag, jede mit Datum, Uhrzeit, Ort und Karte. Verschickt wird ein Link, ein QR-Code oder eine Nachricht. Der Gast öffnet ihn im Browser am Handy, ohne App, und bestätigt dort. Nach dem Versand lässt sich weiter bearbeiten – Uhrzeit, Ort, Karte, Dresscode, Satz – der Link bleibt derselbe, und niemand muss neu gedruckt oder neu angeschrieben werden. 29,99 EUR, einmal gezahlt. Wer Papier zum Aufbewahren will, kombiniert: ein Link für alle, ein paar gedruckte Karten für die, die sie einrahmen. Zwei Tage sauber getrennt, ein Link zum Verschicken – mehr braucht es nicht.



