Hochzeiten
Digitale Einladung Hochzeit mit zwei Orten: 4 Fehler
Zwei Orte, zwei Uhrzeiten, ein Link: Was eine digitale Einladung leisten muss, wenn Trauung und Feier getrennt sind – und vier Fehler, die Gäste auf die falsche Straße schicken
Send The Joy · 29. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Es ist 11:50. Elisa parkt vor einer Kapelle, weil auf der Einladung nur eine Karte ist. Der Pin zeigt aber auf den Hof, vierzehn Kilometer weiter, wo um 14:30 gegessen wird. Sie fährt zurück, sucht, kommt zu spät zum Ja-Wort. Solche Tage entstehen selten aus Chaos. Sie entstehen aus einer Einladung, die zwei Orte wie einen behandelt. Eine digitale Einladung für die Hochzeit mit zwei Orten – Trauung hier, Feier dort – kannst du heute im Katalog zusammenstellen und noch am selben Tag verschicken.
Der Fehler liegt fast nie bei den Gästen. Er liegt auf der Seite: eine Kirche und ein Saal in einem einzigen Feld, eine Uhrzeit für alles, ein Formular, das nicht fragt, zu welchem Teil jemand kommt. Digitale Einladungen mit zwei Orten sind kein Sonderfall, sobald Trauung und Feier getrennt sind. Sie brauchen zwei Karten, zwei Uhrzeiten und eine Rückmeldung, die beides auseinanderhält.
Digitale Einladung, zwei Orte: zwei Karten statt einem Pin
Ein Pin zwingt den Gast, die Kapelle morgens selbst zu suchen. Setz zwei Links, jeden mit eigenem Titel: „Trauung – Kapelle St. Rochus“ und „Feier – Hof Sonnenhang“. Der Hofname allein reicht nicht, wenn im Umland drei ähnliche Höfe liegen. Schreib Gemeinde, Postleitzahl und ein Merkmal dazu, das man von der Straße aus sieht: „an der blauen Tankstelle, Ausfahrt 12“. Und „zehn Minuten“ sagt nur dann etwas, wenn daneben steht, von wo aus.
- Zwei Kartenlinks mit eigenem Titel: einer für die Trauung, einer für die Feier.
- Zu jeder Adresse Gemeinde, Postleitzahl und ein Merkmal, das man von der Straße aus sieht.
- Entfernungen mit Startpunkt: „12 km vom Hof, 15 Minuten über die Landstraße“ statt „10 Minuten“.
- Beide Links vor dem Versenden im Browser, auf Android und auf dem iPhone öffnen.
Zwei Uhrzeiten, klar getrennt – sonst wartet jemand 90 Minuten am Parkplatz
Eine Einladung, die nur „13:00“ sagt, lässt jeden selbst entscheiden, für welchen Ort die Uhr gilt. Schreib „Trauung 12:30“ und „Feier 14:30“ in zwei Zeilen, nicht in einen Satz. Nenn die Zeit, ab der der Sekt offen ist: Wer zur Trauungszeit am Hof ankommt, soll nicht auf einem leeren Parkplatz stehen. Stellt ihr einen Bus, gehört die Abfahrtszeit neben die Uhrzeit und nicht in eine Fußnote.
Fährt jeder selbst, sag es genauso klar, mit Strecke und Fahrzeit. Halbe Sätze wie „der Weg ist ja kurz“ helfen niemandem, der aus einer anderen Region anreist.

Zwei Orte in einer Einladung heißen zwei Karten, zwei Uhrzeiten und zwei Antworten. Alles andere ist Raten.
Adresse und Rückmeldung: der letzte Check vor dem Versenden
„Hof Sonnenhang“ ohne Gemeinde und Postleitzahl schickt das Navi in eine Siedlung vierzig Kilometer weiter. Nimm Straße oder Weg, Parzellennummer, Postleitzahl und Bundesland oder Kanton in die Einladung auf. Familiensprache reist nicht mit: „das Haus im Dorf“ oder „die Halle“ sagt vielleicht einem Viertel der Liste etwas. Wer aus Hamburg oder Wien anreist, braucht den offiziellen Namen der Location. Prüf den Kartenlink im Browser, auf Android und auf dem iPhone – ein Link, der nur in einer App öffnet, lässt die halbe Gästeliste draußen.
Eine einzige Frage „kommst du?“ mischt die, die zur Trauung kommen, die, die erst zum Essen da sind, und die, die absagen. Bau zwei getrennte Fragen: Trauung ja oder nein, Feier ja oder nein. Offene Felder bringen Antworten wie „wir sind 2 oder 3, ich sag Bescheid“. Nimm kurze, geschlossene Fragen, die du in einer Liste auf einen Blick liest – und lass die Antworten in der Einladung landen, nicht in einem Chatverlauf von elf Uhr abends zwischen Stickers.
Prüf vor dem Versenden drei Dinge: zwei Karten, zwei Uhrzeiten, eine Rückmeldung, die beide Teile unterscheidet. Ändert sich später eine Uhrzeit, ein Hof oder ein Treffpunkt, bearbeitest du den Text und der Link bleibt derselbe. Niemand muss neu eingeladen werden, kein Umschlag geht raus. Im Katalog testest du ein Design kostenlos und schaltest es für 29,99 EUR einmalig frei.



