Hochzeiten
Digitale Einladung zur Hochzeit oder Facebook Events?
Digitale Einladung zur Hochzeit oder Facebook Events: Wir vergleichen, wer den Link sieht, wie das Design aussieht und wo die Zusagen landen. Am Ende weißt du, was zu eurer Feier passt
Send The Joy · 24. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstagabend, der Laptop steht auf dem Sofa, und ihr tippt die Adresse des Restaurants in ein Facebook-Event. Zwei Tage später fragt die Tante, ob sie ihren Freund mitbringen darf, ein Kollege hat auf „Interessiert“ geklickt, und in den Kommentaren streiten acht Leute über den Bus um 23 Uhr. Eine Digitale Einladung zur Hochzeit macht das anders: eine eigene Seite für euer Fest, ein Link, den ihr selbst weitergebt. Ihr könnt sie heute im Katalog anlegen und verschicken.
Der Unterschied liegt nicht im Geschmack, sondern in der Kontrolle: Wer den Link bekommt, was dort steht und wo die Antworten landen. Hier ist der Vergleich, ohne Umwege.
Facebook Events ist kostenlos, aber eure Hochzeit ist kein öffentliches Event
Ein Facebook-Event ist in fünf Minuten angelegt, und genau das ist das Problem. Wer den Link bekommt, sieht Datum, Lokal und die Liste der Zusagen – auch der Cousin einer Kollegin, den ihr nie eingeladen habt. Dazu kommen Glückwünsche, alte Fotos und Fragen zur Anreise in einer Timeline, in der die Abfahrtszeit des Shuttles zwischen zwei Memes verschwindet.
- Jeder mit dem Link sieht die Adresse des Lokals und wer schon zugesagt hat.
- Die Pinnwand mischt Glückwünsche, Fotos und Organisatorisches – die Buszeit findet am Vortag niemand mehr.
- „Nehme teil“ sagt euch nicht, ob jemand mit Partner oder Kindern kommt.
- Die Zusagen zählt ihr am Hochzeitswochenende per WhatsApp zusammen.
Digitale Einladung zur Hochzeit: den Link hat, wen ihr auswählt
Eine Digitale Einladung ist eine eigene Webseite für euer Fest, kein PDF und kein Bild. Sie lebt nicht in einem sozialen Netzwerk, sondern auf einem Link, den ihr per Nachricht oder QR-Code weitergebt. Eure Gäste installieren nichts: Sie öffnen den Link im Browser am Handy und sehen die Startseite mit euren Namen, Datum und Ort.
Es gibt keine öffentliche Pinnwand und keine Kommentare von Leuten, die ihr nicht kennt. Die Adresse des Lokals steht in der Einladung, nicht in einem Feed, der immer weiter wächst.

Wer eingeladen ist, entscheidet ihr – nicht jemand, der den Link weiterleitet.
Digitale Einladungen vs. Facebook Events: Design und Zusagen
Bei Facebook sieht eure Hochzeit aus wie ein Facebook-Event: Banner, blauer Rahmen, Werbung dazwischen. Eine Digitale Einladung bringt bis zu sechs eigene Fotos mit, ihr markiert die Startseite und tauscht jedes Bild später aus. Die Szenen heißen zum Beispiel Kalktor, Erinnerung an den Innenhof, Bogen der Versprechen, Lange Tafel und Letzter Tanz – jede mit eigenen Texten und Fotos. Personalisiert wird im Browser: Vorschau sofort, Zeichenzähler pro Feld, sieben Sprachen, auch der Inhalt der Einladung lässt sich pro Sprache einstellen.
Die Zusagen landen in derselben Einladung, in einer Liste, nicht in einem Kommentarfeld. Die Fragen im Bestätigungsformular stellt ihr einzeln zusammen, sodass jeder Gast an derselben Stelle antwortet und nicht in drei Chats. Wer kurz vor knapp zusagt, taucht in derselben Liste auf – ihr müsst vor dem Anruf beim Catering keine Screenshots zusammensetzen.
Uhrzeit ändern am Tag davor? Der Link bleibt derselbe
Ihr könnt die Einladung nach dem Versenden bearbeiten, und der Link bleibt gleich. Uhrzeit, Ort, Karte, Dresscode oder ein Satz ändern sich, ohne dass jemand etwas neu verschickt. Eure Gäste sehen die aktuelle Fassung, sobald sie den Link öffnen – niemand druckt nach, niemand bekommt einen zweiten Umschlag. Wer Papier möchte: Link für alle, ein paar gedruckte Karten für die, die etwas aufbewahren wollen.
Wenn ihr eine Digitale Einladung wollt, die aussieht wie euer Fest und nicht wie eine geteilte Pinnwand, probiert sie kostenlos aus: Link verschicken, Zusagen sammeln, Antworten an einem Ort. Eure Gäste öffnen alles im Browser, ohne App.



