Hochzeitstage
Digitale Einladung zur Goldenen Hochzeit: Etikette
Digitale Einladung: Etikette für die Goldene Hochzeit: Wer unterschreibt, welche Uhrzeit in den Text gehört, was wegfällt – und wie du die Digitale Einladung in Minuten anpasst
Send The Joy · 25. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Bei einer Goldenen Hochzeit geht selten die Feier schief, sondern die Information. Drei WhatsApp-Nachrichten, ein Foto vom Saal, ein Zettel im Briefkasten – und am Abend ruft jemand an, um zu fragen, ob es nun um 13:00 oder um 13:30 losgeht. Eine Digitale Einladung löst das an einer Stelle: Du wählst ein Design aus der Sammlung, trägst Namen, Datum, Uhrzeit und Adresse ein und verschickst den Link noch heute.
Etikette bei der Goldenen Hochzeit heißt nicht Frack und Fischbesteck. Sie heißt: Jeder Gast weiß in zehn Sekunden, wer einlädt, wann es losgeht und was er anziehen soll. Die Punkte unten sind die, bei denen es am häufigsten hakt.
Wer unterschreibt: das Paar oder die Kinder
Wenn die Kinder organisieren, beginnt der Text mit dem Paar und endet mit den Namen derer, die einladen und zahlen. Steht oben «Wir feiern» und unten die Tochter, fragen die Gäste bei der falschen Person nach. Lädt das Paar selbst ein, stehen beide Namen im Titelfeld und darunter, klein, «mit ihren Kindern und Enkeln». Die Namen der Nichten gehören nicht dorthin.
- Beide Vornamen und beide Nachnamen der Jubilare, Buchstabe für Buchstabe geprüft, bevor der Link rausgeht.
- Genaue Uhrzeit – «13:30 Uhr», nicht «zum Mittagessen» – und die vollständige Adresse mit dem Namen des Saals.
- Der Kartenlink in derselben Szene wie die Adresse; gibt es zwei Zufahrten, eine auswählen und dazuschreiben.
- Dresscode in einer Zeile: «dunkler Anzug, Cocktailkleid» hilft weiter, «elegant» führt zu Anrufen am Vorabend.
Uhrzeit, Adresse, Dresscode: ein Feld pro Angabe
In der Digitalen Einladung ist jede Angabe ein eigenes Feld: Rubrik, Namen, Datum, Uhrzeit, Ort, ein Satz zum Anlass. Der Editor zeigt die Zeichenzahl mit, damit der Satz nicht über den Rand läuft, und die Vorschau steht sofort da, ohne Neuladen. Der Kartenlink sitzt in derselben Szene wie die Adresse – niemand muss zwei Bildschirme durchsuchen.
Und wenn sich etwas ändert? Der Saal schiebt den Empfang um eine halbe Stunde nach hinten, der zweite Parkplatz fällt weg, der Dresscode erübrigt sich, weil es im Juli 31 Grad hat. Du änderst das Feld, speicherst, fertig. Der Link bleibt derselbe: Keiner muss etwas weiterleiten, kein Umschlag wird neu gedruckt.
Das Foto von 1975 schlägt jeden Nachnamen
Die Titelseite gehört dem Hochzeitsfoto von damals; zwei oder drei Bilder von den Enkeln in einer zweiten Szene reichen. Bis zu sechs eigene Fotos lassen sich hochladen, sie werden automatisch in den Rahmen gesetzt, und du bestimmst, welches Bild vorne steht. Dazu eine kurze Zeile und Musik, die man leise drehen kann. Wenn der Satz nicht in eine Zeile passt, ist es kein Satz, sondern ein Trinkspruch.

Eine Einladung, die sich nachträglich korrigieren lässt, ist keine Bequemlichkeit, sondern Höflichkeit.
Was kostet eine Digitale Einladung zur Goldenen Hochzeit?
29,99 EUR, einmal bezahlt, kein Abo. Dafür bekommst du eine eigene Seite mit bis zu sechs Fotos, Musik und einem Bestätigungsformular, dessen Fragen du selbst festlegst – die Antworten landen in einer geordneten Liste statt in vierzig einzelnen Chats. Die Texte lassen sich auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Katalanisch, Französisch, Italienisch oder Portugiesisch einstellen, damit auch die Verwandten aus Kanada und Andalusien wissen, wann es losgeht. Bei fünfzig Gästen sind Digitale Einladungen ohnehin praktischer als Umschläge. Probier die Titelseite kostenlos im Testmodus aus, trag die Namen ein und veröffentliche, wenn alles sitzt – bezahlt wird erst dann.



