Hochzeiten
Digitale Einladung: Geldgeschenke richtig formulieren
Digitale Einladung: «Keine Geschenke» klingt wie ein Verbot, «Geldgeschenke erwünscht» wie eine Sammelbüchse. So schreibt ihr den Geldsatz in eure Digitale Einladung
Send The Joy · 12. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Donnerstagabend, halb zehn, drei Entwürfe auf dem Küchentisch. «Keine Geschenke» klingt nach Verbot. «Geldgeschenke erwünscht» klingt nach Sammelbüchse. Und die Trauzeugin fragt per Sprachnachricht, was denn nun in den Text soll. Die Antwort ist kein Kompromiss, sondern ein sauberer Satz – in einer Digitalen Einladung, die ihr heute Abend noch zusammenklickt.
Im Katalog sucht ihr ein Design aus, stellt Namen, Datum und Ort im Probemodus zusammen und verschickt den Link, sobald der Text sitzt. Für die Geldfrage braucht ihr keine zweite Seite: Es ist ein Textfeld mit Zeichenzähler und Live-Vorschau.
Warum «keine Geschenke» allein nicht reicht
Drei Wörter erledigen die Sache nicht. «Keine Geschenke» sagt nur, was ihr nicht wollt, und lässt den Gast mit leeren Händen am Tisch stehen. Erst bedanken, dann den Umschlag anbieten – diese Reihenfolge entscheidet, ob es nach Einladung oder nach Eintrittsgeld klingt. Und wer das Wort «Scheckregen» noch nie gehört hat, sitzt im Taxi und googelt es. Ein Halbsatz in klarer Sprache spart diese Runde.
- «Eure Anwesenheit ist unser Geschenk. Wenn ihr uns trotzdem etwas mitgeben wollt, sagen wir euch, wie.»
- «Wir freuen uns mehr über euch auf der Tanzfläche als über Kartons im Flur. Wer trotzdem etwas beisteuern möchte, fragt uns einfach.»
- «Keine Geschenkeliste: Wir haben lieber volle Tische als volle Kartons.»
- «Wenn ihr uns beim Start in diesen Abschnitt helfen wollt, steht am Hochzeitstag ein Umschlag am Eingang bereit.»
Digitale Einladung: Geldgeschenke richtig formulieren
Wenn es schnell gehen soll, kopiert diesen Satz: «Eure Anwesenheit ist alles, was wir brauchen. Wenn ihr uns zusätzlich beim Start in diesen Abschnitt helfen möchtet, steht am Hochzeitstag ein Umschlag für euch bereit.» Danke zuerst, Umschlag danach.
Sagt außerdem, wo der Umschlag landet: «auf der Ablage am Eingang» oder «die Kontodaten schicken wir mit der Bestätigung» verhindert die Suche nach euch mitten im ersten Tanz. Im Editor seht ihr den Absatz so, wie ihn eure Gäste auf dem Handy lesen, und der Zeichenzähler zeigt euch, ob ihr noch kürzen könnt.
Geld wünschen in der Einladung: Wo der Absatz hingehört
Nicht auf die Startseite und nicht ins Formular. Eine eigene Szene – etwa «Lange Tafel» – direkt vor der Bestätigung ist der richtige Platz: Da kennt der Gast Datum und Ort schon. Versteckt in der Bestätigung erreicht der Satz nur die, die sowieso kommen. Ganz oben konkurriert er mit euren Namen.
Im Familienchat antwortet ihr mit demselben Satz, wortgleich. Sonst sammelt ihr binnen einer Stunde drei Versionen und die Oma ruft an. Und weil der Link gleich bleibt, könnt ihr den Absatz später ändern: Wer die Einladung zwei Tage vorher öffnet, liest die aktuelle Fassung, ohne dass jemand etwas weiterleiten muss.

Der Umschlag ist kein Eintrittspreis. Er kommt im Text erst dann vor, wenn der Gast weiß, wann und wo gefeiert wird.
Was eine Digitale Einladung kostet und was sie beim Kuvert leichter macht
29,99 EUR, einmalig, ohne Abo. Im Probemodus passt ihr die Titelseite gratis an, beim Kauf werden alle Szenen freigeschaltet – Texte pro Feld, bis zu sechs eigene Fotos, Musik und die Fragen für die Zusage. Digitale Einladungen teilen sich per Link, QR-Code oder Nachricht, eure Gäste brauchen keine App und bestätigen direkt in der Einladung. Der Absatz zum Geld ist ein Feld, keine Grafikarbeit: Schreibt den Satz, lest ihn in der Vorschau, veröffentlicht mit einem Klick. Wenn ihr ihn später umstellt, bleibt der Link derselbe.



