Hochzeiten
Digitale Einladung für Geldgeschenke zur Hochzeit
Geld zur Hochzeit wünschen, ohne dass es peinlich wird: eine Digitale Einladung mit eigener Szene für den Gabenhinweis. Text, Beispiele und fertige Formulierungen
Send The Joy · 10. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstagabend, Küchentisch, zwei Laptops: Die Einladung ist fast fertig, nur die Zeile zum Geschenk fehlt. Eine Gabenliste wollt ihr nicht, ein Umschlag fühlt sich für euch falsch an, und «bitte nichts mitbringen» stimmt auch nicht ganz. Genau dafür gibt es eine Lösung, die ihr heute noch aus dem Katalog aufsetzt und teilt: eine Digitale Einladung mit einer eigenen Szene für das Geldgeschenk.
Das Problem ist selten das Geld. Es ist die Etikette. Wer um Geld bittet, fürchtet, wie eine Rechnung zu klingen. Wer einlädt, fürchtet, unhöflich zu sein. Beide Sorgen verschwinden, sobald die Bitte dort steht, wo sie hingehört: mitten in der Einladung, in einem Satz, den man laut vorlesen könnte, ohne rot zu werden.
Geldgeschenk auf der Hochzeit: sag es vor dem Menü, nicht danach
Setzt den Gabenhinweis dorthin, wo eure Gäste sowieso lesen: nach dem Ort und vor die Zusage. Wer ihn erst am Ende in kleiner Schrift findet, fragt per WhatsApp nach — oder bringt aus Unsicherheit gar nichts mit. Und nennt ein Ziel. Ein konkretes Ziel klingt nach einem Wunsch. Kein Ziel klingt nach einer Rechnung.
- Steht der Hinweis zwischen Ort und Zusage, liest ihn jeder. Am Seitenende liest ihn niemand.
- Ein Ziel in einer Zeile: «unsere Flitterwochen auf Sardinien» oder «die ersten Möbel für die Wohnung».
- Keine Kontonummer mitten im Text. Der Satz ist das Geschenk, nicht die Bankverbindung.
- Gibt es beim Buffet eine Box, schreibt es hin: «Neben dem Kuchen steht eine Box für Karten und Umschläge.» Dann fragt niemand mehr nach.
Eine eigene Szene in der Digitalen Einladung
Eine Digitale Einladung ist keine Karte, sondern eine Seite aus mehreren Szenen: jede mit Überschrift und Platz für eigene Fotos. Ihr könnt eine Szene nur für den Gabenhinweis anlegen, mit Titel und einem Bild von euch, und sie zwischen «Langes Abendessen» und «Letzter Tanz» setzen. Ein eigener Abschnitt, so sichtbar wie Ort oder Dresscode — kein Sternchen und kein Nachsatz.
Das Textfeld hat einen Zeichenzähler. Das klingt nach einem Detail, ist aber der Grund, warum der Hinweis kurz bleibt: zwei Zeilen, mehr passt nicht, und mehr liest auf dem Handy ohnehin niemand. Fällt euch am nächsten Tag ein freundlicherer Ton ein, ändert ihr den Satz einfach. Der Link bleibt derselbe, niemand bekommt eine zweite Nachricht mit einer Korrektur.

Ein Umschlag braucht keinen Ersatz aus Papier. Er braucht einen Satz, der freundlich sagt, was ihr euch wünscht.
Die Etikette richtet sich nach eurem Plan
Der Ton hängt davon ab, wohin das Geld geht. Wohnung: «Wir richten gerade ein, ein Umschlag wird bei uns zu einem Stuhl.» Flitterwochen: bittet um ein Erlebnis statt um einen Betrag — ein Abendessen, eine Bootstour —, dann weiß jeder, was er bezahlt. Hochzeit im Ausland: Die Anreise kostet schon Geld, also schreibt ausdrücklich, dass das Kommen reicht und alles Weitere freiwillig ist.
Warum der Einladungslink den Gabenhinweis einfacher macht
Der Gabenhinweis reist mit dem Link: zusammen mit Datum, Ort, Karte und Zusage. Eure Gäste öffnen ihn im Browser auf dem Handy, ohne App, und antworten direkt in der Einladung. Die Rückmeldungen landen in einer sortierten Liste statt in zwanzig Chats. Ändert sich die Uhrzeit, der Ort oder der Satz zum Geschenk, bearbeitet ihr das einmal — alle sehen die neue Fassung, ohne Nachdruck und ohne zweite Umschläge.
Der Satz zum Geschenk ist wichtiger als das Design, aber sucht euch trotzdem eins aus, das zu euch passt: Design wählen, kostenlos testen, die Szene zum Geldgeschenk in zwei Zeilen schreiben und einen Link oder QR-Code teilen. 29,99 EUR, einmalig bezahlt, und derselbe Link bleibt immer aktuell.



