Galadinner
Digitale Einladung: Etikette fürs Gala-Dinner, vegetarisch
Digitale Einladung: Die Menüzeile entscheidet über die Etikette deines Gala-Dinners: Wie du ein vegetarisches Menü in der Digitalen Einladung formulierst, ohne dich zu entschuldigen
Send The Joy · 27. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Samstagabend, acht Uhr, die Einladung ist seit einer Woche draußen. Die erste Rückfrage kommt nicht von der Trauzeugin, sondern von Tante Ruth: „Und was gibt es zu essen?“ Spätestens da zeigt sich, dass die Etikette bei der Einladung zum Gala-Dinner mit vegetarischem Menü nicht am Tischgedeck anfängt, sondern bei der Menüzeile. Eine Digitale Einladung legst du heute noch im Katalog an und schickst den Link am selben Abend.
Das Problem ist selten das Essen, eher die Reihenfolge. Auf Papier rutscht das Menü nach unten, weil dort noch Platz war. Im Gespräch landet es im Nachsatz: „…und übrigens ist es vegetarisch.“ Beides klingt wie eine Entschuldigung. Etikette heißt hier: Datum, Ort und Menü gleich behandeln.
Etikette für die Einladung zum Gala-Dinner mit vegetarischem Menü
Schreib das Menü in dieselbe Zeile wie Uhrzeit und Ort: „Gala-Dinner, 20:30, vegetarisches Menü für alle Gäste.“ Kein Sternchen am Ende einer WhatsApp, das zwei Tage später gelesen wird. Und kein Ton, der um Verzeihung bittet: „Das Menü ist vegetarisch“ ist eine Information. „Hoffentlich ist das für euch okay“ ist eine Unsicherheit, die du weitergibst, bevor jemand angereist ist. Wenn das Menü etwas zu erzählen hat, nenn es genauer: „vegetarisches Menü in drei Gängen“ sagt mehr als das Wort allein.
- „Gala-Dinner mit vegetarischem Menü für alle“ steht in der ersten Zeile, nicht am Fuß der Nachricht.
- Ein Name und eine Nummer für Ausnahmen – nicht „bei Fragen an die Organisation“.
- Beginn und Servieren getrennt nennen: Empfang 19:30, Dinner 20:30.
- Ein Foto vom Saal oder der gedeckten Tafel – Etikette sieht man auch vor der Ankunft.
Wie erstelle ich eine Digitale Einladung fürs Gala-Dinner?
In einer Digitalen Einladung bekommt das Dinner eine eigene Szene, mit einem Textfeld pro Angabe und einem Zeichenzähler daneben. Du siehst in der Vorschau, ob die Menüzeile auf dem Handy umbricht, bevor du sie verschickst. Gäste öffnen den Link im Browser, ohne etwas zu installieren, und lesen das Menü, bevor sie zusagen. Für Ausnahmen steht ein Name mit Nummer in der Einladung – nicht „bei Fragen an die Organisation“.
Ändert die Küche den dritten Gang oder verschiebt sich der Beginn, bearbeitest du die Szene. Der Link bleibt derselbe, niemand muss etwas weiterleiten, nichts wird neu gedruckt. 29,99 EUR pro Einladung, einmal gezahlt, kein Abo. Die Inhalte stellst du pro Sprache ein, sieben stehen zur Wahl, darunter Deutsch, Englisch und Französisch: Ein Gast aus Lyon liest „menu végétarien“, ohne dass du eine Nachricht übersetzen musst. Das gilt für alle Digitalen Einladungen im Katalog, auch wenn du später Uhrzeit, Adresse oder Dresscode änderst.

Die Menüzeile ist keine Fußnote. Sie steht neben Uhrzeit und Dresscode, weil sie genauso zur Etikette gehört.
Dresscode, Menü und Ausnahmen in je einer Zeile
„Black tie · vegetarisches Menü“ – zwei Angaben, eine Zeile, keine Ausrufezeichen. Ein vegetarisches Menü senkt den Dresscode nicht: Wenn im Smoking gefeiert wird, bleibt es beim Smoking. Achte auf die Reihenfolge beim Lesen: erst was gefeiert wird, dann wann, dann was auf den Tisch kommt, zuletzt wie man zusagt. Ein Menü vor dem Namen der Gastgeber ist eine Speisekarte, keine Einladung. Für die Ausnahmen nimm eine Zeile, die nicht verhandelt: „Das Menü ist vegetarisch für alle. Wenn du etwas anderes brauchst, schreib Marta bis zum 12.“ Die Zusagen sammelst du in der Einladung selbst, in einer sortierten Liste. Das Menü steht also – jetzt muss die Zeile nur noch dort stehen, wo alle sie lesen: Design gratis testen, Menüzeile eintragen, veröffentlichen, 29,99 EUR, einmal.



