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Digitale Einladung mit Audiodeskription für die Hochzeit

Eine Digitale Einladung, die man auch hören kann: So beschreibst du Uhrzeit, Adresse und Dresscode in Worten – und kein Gast steht am falschen Tor

Send The Joy · 24. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Hände halten ein Smartphone mit einer Digitalen Einladung auf einem Holztisch, daneben Brille und eine weiße Blüte
Eine Digitale Einladung, die man auch hören kann: So beschreibst du Uhrzeit, Adresse und Dresscode in Worten – und kein Gast steht am falschen Tor

Deine Freundin bekommt die Hochzeitseinladung als Bild in die WhatsApp-Gruppe. Ihr Screenreader am Handy sagt nur: „Bild“. Kein Datum, keine Uhrzeit, kein Ort. Sie ruft dich an, du erklärst den Weg am Telefon, und irgendwo zwischen „am Kreisverkehr rechts“ und „du weißt schon“ geht die Hälfte verloren. Dabei lässt sich eine Digitale Einladung heute noch im Katalog auswählen, ausfüllen und als Link verschicken – mit Text, der auch vorgelesen werden kann.

Audiodeskription klingt nach Kino und Untertiteln. Für eine Hochzeit brauchst du keine Tonspur mit Sprecher. Es reicht, dass alles Wichtige als Text auf der Seite steht und beschreibt, was andere sehen: Uhrzeit, Adresse, Dresscode, der Weg vom Parkplatz. Eine Digitale Einladung ist dafür der richtige Ort, weil sie eine Webseite ist und kein PDF.

Audiodeskription beginnt mit der Uhrzeit, nicht mit Poesie

Bevor du den Blumenbogen beschreibst, klär das Nötige: „Trauung um 18 Uhr in der Dorfkapelle, zehn Minuten zu Fuß vom Parkplatz.“ Das ist die brauchbarste Beschreibung überhaupt. Drei Angaben genügen, damit jemand die Anfahrt planen kann: die genaue Uhrzeit, die ausgeschriebene Adresse im Text und ein Anhaltspunkt vor Ort wie „gegenüber der Feldsteinkirche“. Was du weglassen kannst: jede Kerze, jede Tischdecke, jede Vase.

  • Uhrzeit, ausgeschriebene Adresse und ein Anhaltspunkt – mehr braucht niemand, um die Anfahrt zu planen.
  • Schreib „Eingang Süd, über den Hof“ statt „hier entlang“.
  • Nenn den Bahnhof und die Gehminuten, wenn Gäste mit dem Zug kommen.
  • Zwei oder drei Sätze pro Szene reichen. Der Rest ist Dekoration, nicht Information.

Wie du eine Digitale Einladung mit Audiodeskription erstellst

Weil die Einladung eine Webseite ist und kein PDF, liest der Screenreader des Handys den Text vor. Ein Foto mit eingebranntem Text liest er nicht – er sagt „Bild“. Im Editor hat jede Szene ein eigenes Textfeld für Beschriftung, Namen, Datum, Spruch und Ort, dazu bis zu sechs eigene Fotos. Nutze das Textfeld neben dem Foto: „Die beiden von hinten, sie mit dem Strauß in der rechten Hand, dahinter das Meer.“ So bekommt das Bild eine Beschreibung, die auch ohne Blick funktioniert.

Wenn du zusätzlich eine Stimme willst, nimm zwanzig Sekunden mit dem Handy auf und schick die Datei zusammen mit dem Link. Der Gast öffnet die Einladung im Browser, ohne App, und hört sie sich an, wann es ihm passt. Digitale Einladungen haben außerdem einen Vorteil, den eine gedruckte Karte nicht hat: Du kannst Uhrzeit, Ort, Karte oder Dresscode später ändern, und der Link bleibt derselbe. Niemand muss neu drucken, niemand bekommt einen zweiten Umschlag.

Hände halten ein Smartphone mit einer Digitalen Einladung auf einem Holztisch, daneben Brille und eine weiße Blüte
Eine Digitale Einladung, die man auch hören kann: So beschreibst du Uhrzeit, Adresse und Dresscode in Worten – und kein Gast steht am falschen Tor

Wenn deine Einladung vorgelesen werden kann und ohne Bild verständlich bleibt, hast du einen Gast gerettet, der sonst zu spät gekommen wäre.

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Fotos, Karte und Dresscode: hier scheitert die Zugänglichkeit

Ein Foto ohne Beschreibung ist unsichtbar. Schreib hin, was darauf ist: „Lange Tafel unter den Olivenbäumen, hohe Kerzen, Leinentischdecke.“ Bei der Karte reicht der Pin nicht – die Adresse muss als Text dastehen, plus ein Anhaltspunkt wie „neben dem Rathausplatz, grünes Tor“. Beim Dresscode hilft kein „elegant“: „Schotterweg, besser flache Schuhe“ sagt mehr. Streich außerdem alles, was vom Hinsehen abhängt: „wie du auf dem Foto siehst“ oder „die Farbe oben“ lassen jeden außen vor, der den Bildschirm nicht sieht. Teste die Einladung vor dem Versenden mit dem Screenreader deines Handys. Ergibt die Reihenfolge Sinn, ist sie fertig. Wenn nicht, schreib den Satz um. Alles, was du dafür brauchst, steht im Katalog: Design wählen, Texte eintragen, Link teilen.

Geschrieben von

Send The Joy

Equipo editorial

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