Hochzeiten
Digitale Einladung: die Alternativen zu Bodas.net
Die digitale Einladung schließt die Lücke, die Bodas.net offen lässt: eine Seite mit Datum, Karte und RSVP-Knopf. Drei Alternativen, ihre Kosten und wann Papier Sinn macht
Send The Joy · 28. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Sonntagabend, zwei Laptops auf dem Küchentisch. Auf Bodas.net filterst du Fotografen nach Stil und Budget, und nach einer Stunde hast du zwei Favoriten – dieser Teil ist erledigt. Dann tippst du die Einladung als PDF, hängst sie in die WhatsApp-Gruppe mit 140 Leuten, und die Zusagen verschwinden zwischen Memes und Sprachnachrichten. Genau diese Lücke schließt die digitale Einladung: eine eigene Seite mit Namen, Datum, Ort, Karte und RSVP-Button. Du kannst sie heute noch aus dem Katalog erstellen und den Link verschicken. Wer Alternativen zu Bodas.net sucht, landet am Ende meist bei diesem Punkt.
Der Fotograf ist damit nicht vom Tisch. Aber die Einladung muss nicht mehr durch drei Werkzeuge wandern: kein PDF-Anhang, kein Gruppenchat als Gästeliste, keine handschriftlichen Zettel. Eine Seite, ein Link, eine Liste.
Was Bodas.net liefert – und was die digitale Einladung übernimmt
Die Hochzeitsportale lösen die Suche nach Dienstleistern. Fotograf, Location, DJ: filtern, vergleichen, anschreiben. Offen bleibt die Einladung selbst. Du bekommst dort kein Format, in dem Namen, Uhrzeit, Anfahrt und Rückmeldung zusammenlaufen – also baust du das nebenbei, meist als PDF an einer Wand aus drei Chats.
- Digitale Einladung mit eigener Webseite: 29,99 EUR pro Einladung, einmalig bezahlt, kein Abo.
- Bearbeitbare Vorlage als PDF-Export: günstig beim Start, aber jede neue Uhrzeit heißt, die Datei einzeln neu zu verschicken.
- Webseite vom Designer: volle Kontrolle über das Design, Budget pro Projekt, jeder spätere Eingriff über eine neue Rechnung.
- WhatsApp-Gruppe mit angehängtem Bild: kostet nichts, und die Zusagen mischen sich mit dem Chat der Trauzeugen.
Drei Alternativen zu Bodas.net mit digitaler Einladung
Der klarste Weg ist ein Anbieter mit eigener Seite. Bei Send The Joy zahlst du 29,99 EUR pro Einladung, einmalig, ohne Abo: Design auswählen, im Joy Studio Texte und Fotos einsetzen, veröffentlichen, Link teilen. Variante zwei ist die Vorlage, die du als PDF exportierst. Sie kostet am Anfang fast nichts, aber die verschobene Uhrzeit wird zur Handarbeit – Datei neu verschicken, Gast für Gast. Variante drei ist die Webseite beim Designer: maximale Kontrolle, Budget pro Projekt, und wenn die Location wechselt, kommt die nächste Rechnung.
Rechne die Zeit mit, nicht nur den Preis. Das PDF ist in zehn Minuten raus und in zwei Wochen veraltet. Die Designerseite sieht genau so aus, wie du sie willst, aber du bist bei jeder Kleinigkeit auf jemand anderen angewiesen. Die eigene Seite mit Editor liegt dazwischen: du entscheidest, du klickst, du siehst das Ergebnis sofort.

Die Einladung ist fertig, wenn der Link steht – nicht, wenn der Druckauftrag raus ist.
Uhrzeit geändert, Einladung schon raus – was dann?
Aus 21:00 wird 20:30, weil die Location früher schließt. Du öffnest die Einladung im Browser, änderst die Uhrzeit, veröffentlichst – der Link bleibt derselbe. Niemand bekommt eine Nachricht, niemand muss eine neue Datei speichern, und im Chat steht weiterhin derselbe Link. Das gilt auch für Ort, Karte, Dresscode oder den Satz unter den Namen. Sogar das Titelbild lässt sich später austauschen, ohne dass die Adresse wechselt.
Dasselbe bei den Zusagen. Die Rückmeldungen landen in der Einladung, in einer Liste, nicht im Chatverlauf. Du legst vorher fest, welche Fragen das Formular stellt, und der Gast antwortet im Browser seines Handys, ohne etwas zu installieren. Eine Woche vorher musst du nicht 30 Sprachnachrichten abhören, sondern schaust in die Liste.
Wenn du heute startest, hast du heute einen Link. Design aussuchen, Titelbild im Testmodus kostenlos bearbeiten, kaufen, veröffentlichen. Für 29,99 EUR bekommst du eine Seite, die sich ändern lässt, ohne dass jemand neu druckt – und eine Zusagenliste an einer Stelle statt zwischen achtzehn Chats.



