Hochzeiten
Countdown für die Hochzeitseinladung: wann senden?
Sechs Monate vor dem Termin ist kein Polster, sondern der normale Vorlauf. Wann der Link rausgeht, was ihr später noch ändern könnt und was ihr euch sparen könnt.
Send The Joy · 6. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Sonntagabend, Küchentisch. Der Kalender liegt offen, ein Datum mit Bleistift eingekringelt, daneben das Handy. In der Familiengruppe läuft schon der Countdown für die Hochzeitseinladung, nur zählt jeder anders: die einen sagen Samstag, der 12., die anderen Sonntag, der 13. Und die Frage nach der Uhrzeit steht seit drei Tagen unbeantwortet im Chat.
Dabei ist die Sache einfacher, als sie sich in dieser Gruppe anfühlt. Sobald Ort und Tag stehen, kann der Link raus. Wer von weiter weg kommt, braucht die sechs Monate, um Flüge zu prüfen und Urlaub einzureichen. Alles andere – Uhrzeit, Karte, Kleiderordnung, Foto – lässt sich später ändern, ohne dass irgendwer eine neue Version bekommt.
Der Countdown für die Hochzeitseinladung beginnt sechs Monate vorher
Der Link ist keine PDF-Datei und kein Foto, sondern die Seite eures Events. Sie öffnet sich im Browser auf dem Handy, ohne dass jemand etwas installieren muss, und die Zusage geht direkt von dort zurück. Früh verschicken heißt nicht, dass früher geantwortet wird. Es heißt, dass die Frage „war es der 12. oder der 13.?“ gar nicht erst aufkommt.
- Ort und Tag stehen: Der Link darf raus, auch wenn die Gestaltung noch nicht endgültig ist.
- Wer anreist, bucht Zug oder Flug früh. Sechs Monate sind kein Luxus, sondern der normale Vorlauf.
- Der Link öffnet sich im Browser. Kein Download, keine App.
- Früh verschicken spart Rückfragen im Chat – nicht die Zusagen.
Wenn die Zusagen im Chat verloren gehen
Eine Zusage ist eine Zeile, und Zeilen verschwinden. Nach vierzig Nachrichten müsst ihr selbst zusammensuchen, wer kommt und wer nur ein Herz geschickt hat. In der Einladung landen die Antworten als Liste, in der Reihenfolge, in der sie eingegangen sind. Wer nachfragt, wann es losgeht, bekommt denselben Link, den er schon hat.
Die Fragen im Formular stellt ihr selbst zusammen: nehmt die, die ihr wirklich lest, und lasst den Rest weg. Genauso bei den Szenen dahinter – welche was zeigt, welche Texte darin stehen, welches Foto vorne liegt.

Der Link bleibt derselbe – auch wenn Uhrzeit, Ort oder Spruch sich ändern.
Die letzten zwei Wochen: feilen, nicht anfangen
Zwei Wochen vor dem Termin fängt man nichts Neues an, man schaut nach. Tauscht das Titelbild gegen ein Foto vom Ort oder ersetzt den Spruch durch einen, der wirklich nach euch klingt. Im Editor markiert ihr, welches Bild die Einladung öffnet, und tauscht es später wieder gegen ein anderes. Die Einladung besteht aus aneinandergereihten Szenen wie Kalktor oder Letzter Tanz, jede mit eigenen Texten und bis zu sechs eigenen Fotos.
Öffnet den Link einmal von einem fremden Handy über mobile Daten, nicht über das WLAN zu Hause. Dann seht ihr, was eure Gäste sehen – und ob die Karte lädt.
Gäste, die in einer anderen Sprache lesen
Die Website gibt es in sieben Sprachen, und den Inhalt der Einladung stellt ihr pro Sprache ein: Die Tante in Lyon öffnet dasselbe, nur auf Französisch. Wer Erinnerungen sammelt, bekommt dazu ein paar Ausdrucke – Link für alle, Papier für die Schublade, das ist die Kombination, die funktioniert. Ein Handy, ein Tablet oder ein Rechner mit Verbindung reichen; ein Anruf ersetzt keine Zusage. Und wenn Datum und Ort stehen, wartet nicht auf das perfekte Design: Der Link lässt sich nach dem Verschicken ändern und bleibt derselbe. Fängt im Testmodus an, gestaltet das Titelbild gratis und schaltet die Szenen frei, wenn ihr sicher seid.



