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Checkliste digitale Hochzeitseinladung: vom Ja zum letzten Tanz

Vorlage wählen, sechs Daten eintragen, Link verschicken – die Reihenfolge Schritt für Schritt. Dazu ein Kalender für die letzten Zusagen, ohne hinterherzutelefonieren.

Send The Joy · 30. September 2026 · 4 Min. Lesezeit

Küchentisch am Sonntagmorgen mit Handy, auf dem eine digitale Hochzeitseinladung zu sehen ist, daneben ein Kalender und Karten
Vorlage wählen, sechs Daten eintragen, Link verschicken – die Reihenfolge Schritt für Schritt. Dazu ein Kalender für die letzten Zusagen, ohne hinterherzutelefonieren.

Es ist Sonntagmorgen, der Kaffee wird kalt, und auf dem Tisch liegen drei Dinge: das Handy, ein Notizzettel mit halb lesbaren Namen und die Frage, wann ihr die Zusagen eigentlich einsammeln wollt. Die Gruppenchats laufen schon. Irgendwer hat nach der Uhrzeit gefragt, irgendwer nach dem Dresscode, und du hast zweimal dieselbe Antwort getippt.

Fast alles, was jetzt unklar ist, steht schon in deinen Notizen. Es fehlt nur die Reihenfolge. Diese Checkliste für die digitale Hochzeitseinladung bringt sie in eine: erst die Daten, dann die Vorlage, dann der Link. Das Beste daran: Du kannst alles später noch ändern, der Link bleibt derselbe.

Erst Datum und Gästeliste, dann die Vorlage

Es klingt nach einem Schritt, den man überspringen kann. Ist es nicht. Wer Datum, Uhrzeit und Ort zuerst festhält, schreibt die Einladung einmal statt dreimal.

  • Schreib Datum, Uhrzeit und Ort in ein gemeinsames Dokument, bevor du den Editor öffnest. Ändert sich die Uhrzeit später, bleibt der Link derselbe – nur die halbfertige Einladung verschickst du dann nicht.
  • Ersetz „die Cousinen aus Hamburg“ durch echte Namen. Die Zusagenliste sortiert sich nach dem, was jeder Gast selbst einträgt, und mit einem Spitznamen siehst du nicht, wer noch fehlt.
  • Entscheide jetzt, ob Gäste im Ausland dabei sind: Die Seite gibt es in sieben Sprachen, und die Inhalte der Einladung lassen sich pro Sprache einstellen.
  • Leg fest, wer die Einladung zuerst sieht. Ein Testlink an zwei Personen zeigt dir mehr als eine Stunde Feilen am Bildschirm.

Die Vorlage wählst du nach Stil, nicht nach Trend

Ein Hof mit langen Tischen braucht eine andere Szene als ein Cocktail im Hotel. Dieselbe Feier, zwei völlig verschiedene Bilder. Schau dir die Designs in der Vorschau an und teste kostenlos: Im Probemodus bearbeitest du das Titelbild, ohne zu zahlen.

Beim Kauf für 29,99 EUR, einmalig und ohne Abo, werden alle Szenen der Einladung freigeschaltet. Eine Einladung besteht aus aneinandergereihten Szenen, und jede hat ihre eigenen Text- und Fotofelder – mit eigenem Rhythmus für Schrift und Bild.

  • Filter die Sammlung nach Stil und bleib bei der, die zum Ort passt: Umbra del cal, Memoria del patio, Arco de promesas, Cena larga, Último baile.
  • Lies die Szenennamen, bevor du dich entscheidest. Jede Szene hat eigene Felder für Text und Fotos, nicht nur eine andere Farbe.
  • Prüf im Probemodus zuerst das Titelbild und die erste Szene. Dort entscheidet sich, ob die Einladung nach euch aussieht.
  • Wenn du später eine andere Vorlage wählst, ist das kein Drama – wichtig ist nur, dass du das vor dem Verschicken klärst.

Die sechs Daten, die im Editor gern untergehen

Im Editor hat jede Information ihr eigenes Feld: Überschrift, Namen, Datum, Satz, Ort und Dresscode. Bleibt der Dresscode im Gruppenchat statt in der Einladung, steht am Ende jemand in Jeans vor der Tür.

  • Füll alle sechs Felder aus: Überschrift, Namen, Datum, Satz, Ort und Dresscode. Jedes hat seinen Platz, keins ist Deko.
  • Achte auf den Zeichenzähler. Ein Satz über zwei Zeilen bricht auf dem Handy auseinander, und dann schreibst du ihn in Eile neu.
  • Lad bis zu sechs Fotos hoch und markier eines als Titelbild; sie setzen sich selbst in den Rahmen. Einzelne Fotos tauschst du später aus, ohne den Rest anzufassen.
  • Lass Musik und RSVP-Fragen nicht bis zum Schluss liegen. Beides gehört in dieselbe Sitzung, sonst veröffentlichst du zweimal.
Küchentisch am Sonntagmorgen mit Handy, auf dem eine digitale Hochzeitseinladung zu sehen ist, daneben ein Kalender und Karten
Vorlage wählen, sechs Daten eintragen, Link verschicken – die Reihenfolge Schritt für Schritt. Dazu ein Kalender für die letzten Zusagen, ohne hinterherzutelefonieren.

Nicht die Einladung ist die Arbeit. Die Arbeit ist die Reihenfolge.

Send The Joy

Verschicken, erinnern, Zusagen einsammeln

Schick den Link in die Familiengruppe und zusätzlich privat an alle, die Gruppen stumm schalten. Gäste öffnen ihn in jedem Browser und antworten vom Handy, ohne eine App zu installieren. Den QR-Code hebt du für die auf, die ihn wirklich brauchen: die Großtante, das Ferienhaus mit schlechtem Empfang. Ein paar gedruckte Karten für alle, die etwas in der Hand halten wollen – der Rest bleibt digital.

Schreib in dieselbe Nachricht, dass der Link nicht abläuft und alle immer die aktuelle Version sehen. Dann speichert niemand einen Screenshot mit der alten Uhrzeit. Stell die RSVP-Fragen ein, bevor du veröffentlichst: Was du fragst, kommt zurück, und die Antworten landen in einer Liste innerhalb der Einladung. Automatische Erinnerungen gibt es nicht – nach sieben Tagen schaust du selbst nach, wer fehlt, und schreibst kurz mit dem Link nach. Fünf Tage vor der Frist setzt du in die Einladung einen Satz zum Anmeldeschluss. Der Link bleibt derselbe, es muss kein Umschlag neu raus.

Mit geschlossener Liste und gewählter Vorlage macht die Einladung den Rest: ein Link, ein QR-Code, die Zusagen an einer Stelle. Probier sie kostenlos aus und veröffentliche erst, wenn das Datum steht. Eure Feier beginnt hier.

Geschrieben von

Send The Joy

Equipo editorial

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