Hochzeiten
Digitale Hochzeitseinladungen: Budget unter 200 €
100 Gäste, zwei Wege: Was Papier pro Stück kostet und was eine digitale Einladung für 29,99 € leistet – mit zwei Spalten auf einer Serviette gerechnet.
Send The Joy · 5. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Am Küchentisch liegt die Gästeliste: 100 Namen, ein paar Fragezeichen dahinter. Auf dem Laptop ist der Konfigurator einer Druckerei offen. Karte, Umschlag, Briefmarke, Adressaufkleber – jeder Posten steht mit Stückpreis da. Je weiter du nach unten scrollst, desto klarer wird: Die Rechnung wächst nicht mit der Feier, sondern mit der Adressliste.
Genau da kippt die Planung. Es geht nicht darum, ob Papier schön ist. Es geht darum, dass du pro Gast zahlst, bevor du weißt, ob jemand zusagt. Eine digitale Hochzeitseinladung dreht das um: ein Preis für alle, ein Link, beliebig viele Geräte.
Budget für digitale Hochzeitseinladungen: Stückpreis gegen Festpreis
Rechne zuerst in Einheiten. Auf Papier ist jede Einladung ein eigener Artikel: gedruckt, gefaltet, eingetütet, frankiert. Auch Menükarten und Tischaufsteller laufen pro Stück. Bei einer digitalen Einladung gibt es diese Einheit nicht. Du zahlst 29,99 € einmal und schickst denselben Link an 100 Leute – oder an 120, wenn sich noch jemand meldet.
- Auf Papier zahlst du pro Stück: Karte, Umschlag, Briefmarke. Bei 100 Gästen sind das 100 Einheiten, egal wie viele am Ende kommen.
- Digital zahlst du einmal 29,99 € und teilst denselben Link per Nachricht, QR-Code oder Chat.
- Änderst du die Uhrzeit, tauschst du auf Papier die Karte. Im Link steht sofort die neue Version.
- Für die Großeltern oder zum Aufbewahren druckst du selbst ein paar Blätter – der Rest läuft über den Link.
Die Kosten, die bei jeder Änderung entstehen
Eine Woche vor der Feier fällt dir auf, dass der Sektempfang eine halbe Stunde früher beginnt. Auf Papier heißt das: neue Karten, neues Falzen, neue Briefmarken, neuer Weg zur Post. Bei einer digitalen Einladung änderst du die Uhrzeit im Editor und der Link zeigt den neuen Stand. Uhrzeit, Ort, Lageplan, Kleiderordnung, Schlusssatz – alles bleibt erreichbar, ohne dass du etwas nachschickst.
Wenn du Papier willst, dann bewusst: für die Großeltern, die es in die Schublade legen, und für alle, die gern etwas in der Hand halten. Der praktische Weg ist die Kombination. Link für die ganze Liste, ein paar Ausdrucke für die, die etwas aufbewahren. So zahlst du den Postweg nur für eine Handvoll Umschläge statt für 100.

Papier kostet, sobald du druckst. Eine digitale Einladung kostet einmal – und bleibt änderbar.
Was in der Einladung für 29,99 € steckt
Du wählst einen Stil aus der Kollektion und bekommst eine eigene Seite für deine Feier – keine PDF-Datei, kein Bild. Die Einladung läuft in Szenen, die beim Scrollen ineinandergreifen. Bis zu sechs eigene Fotos passen hinein, dazu Musik und die Zu- oder Absage direkt in der Einladung. Niemand muss eine App laden, und die Antworten landen in einer Liste statt in 40 Chatverläufen.
Die Serviettenrechnung: 100 Gäste, zwei Spalten
Zwei Spalten reichen. Links die Stückliste auf Papier, multipliziert mit 100, rechts der einmalige Preis von 29,99 €. In der linken Spalte stehen auch die Posten, die niemand aufschreibt: die Nachfrage am Sonntagabend, der dritte Korrekturlauf, zwei Stunden Fahrt zum Copyshop. In der rechten Spalte stehen diese Posten nicht.
Prüf die Einladung, bevor du zahlst. Im Testmodus bearbeitest du die Titelseite gratis und siehst, ob der Stil zu euch passt. Kaufst du, werden alle Szenen freigeschaltet, und der Link bleibt derselbe, wenn du später noch etwas änderst. Nimm deine Gästeliste und entscheide dann.



