Baby shower
Baby-Shower-Einladungen für das zweite Baby planen
Beim zweiten Baby-Shower gibt das große Kind die Uhrzeit vor, die Gästeliste wird kürzer und die Adresse ist eine andere. Was du weglassen kannst, was fehlt und warum ein Link reicht.
Send The Joy · 1. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Der Termin für den zweiten Baby-Shower steht, sobald du weißt, wann das größere Kind schläft. Bei uns war es 11 bis 13 Uhr: vormittags, weil danach Mittagsschlaf ist, und Schluss, bevor das Kind um 14 Uhr müde wird. Wer das nicht weiß, plant wie beim ersten Mal – mit einem Kalender, der mit dem Alltag eines Zweijährigen nichts zu tun hat.
Beim zweiten Baby läuft fast nichts wie beim ersten. Die Gästeliste wird kürzer, die Uhrzeit bestimmt das Geschwisterkind, und die Einladung muss etwas aushalten, das beim ersten Mal keine Rolle gespielt hat: Änderungen in letzter Minute.
Baby-Shower-Einladungen für das zweite Baby: die Uhrzeit gibt das große Kind vor
Beim ersten Baby-Shower habt ihr den Termin nach dem Kalender aller gesucht. Beim zweiten suchst du ein Fenster zwischen Vormittagssnack und Mittagsschlaf. Steht „17 Uhr“ auf der Einladung, heißt das in der Praxis Nachmittagssnack mit Saft, nicht Abendessen mit Torte. Das gehört in die Einladung, nicht in eine Sprachnachricht drei Tage vorher. Dazu kommen zwei Angaben, die beim ersten Mal niemand gebraucht hat: ob ein Aufzug da ist und ob der Doppelkinderwagen durch die Tür passt. Und wer sich während der Feier um das große Kind kümmert.
- Uhrzeit im Fenster zwischen Vormittagssnack und Mittagsschlaf, direkt in der Einladung genannt.
- Adresse mit dem Hinweis, was für einen Doppelkinderwagen zählt: Aufzug, Stufen, Türbreite.
- Wer während der Feier beim großen Kind bleibt, steht in der ersten Nachricht – nicht als Nachtrag zwei Tage vorher.
- Neues Titelbild: das größere Kind zeigt auf den Bauch. Kein Foto vom ersten Baby-Shower.
Was von der ersten Einladung übrig bleibt und nicht mehr passt
Das Wolkendesign in Blau vom ersten Mal passt zu fast nichts, wenn das zweite Kind ein Mädchen wird. Die dreißig unbenutzten Karten liegen weiter in der Schublade – und die Umschläge mit der alten Adresse musstest du damals mit drei Nachrichten korrigieren. Beim zweiten sind manche Gäste schon zweimal umgezogen.
Und die WhatsApp-Gruppe von damals? Da kommen heute nur noch Guten-Morgen-Bilder an, und die Tante fragt viermal nach der Uhrzeit. Das ist keine Einladung, das ist ein Gruppenchat, in dem zufällig die wichtigsten Informationen stehen.

Beim ersten Baby-Shower gestaltest du eine Karte. Beim zweiten verwaltest du eine Feier, die sich noch ändern wird.
Papier oder Link: was sich wirklich ändert
Wenn du die Uhrzeit änderst, druckst du bei Papier neu oder schickst eine Nachricht, die die Hälfte nicht liest. Bei einer digitalen Einladung bleibt der Link derselbe und zeigt schon die neue Uhrzeit. Uhrzeit, Ort, Karte, Dresscode oder Satz kannst du später im Browser ändern, ohne etwas neu zu verschicken.
Die Zusagen kommen als geordnete Liste in der Einladung selbst an, nicht als Chatverlauf, in dem du selbst mitzählst. Die Fragen im Formular legst du vorher fest. Und wenn die Großeltern trotzdem etwas in der Hand halten wollen: Link für alle, ein paar ausgedruckte Exemplare für sie. Mehr Papier braucht es nicht.
Bevor du irgendetwas druckst, zähl die Dinge, die sich bis zum Tag des Baby-Showers noch ändern: Uhrzeit, Ort, Dresscode. Mit einer digitalen Einladung veröffentlichst du einmal, änderst später, was nötig ist, und der Link bleibt derselbe. 29,99 EUR, einmalig, ohne Abo. Die Gäste brauchen nur Handy, Tablet oder Laptop mit Internet – keine App.



