Baby shower
Baby-Shower-Einladungen mit Reisethema: Pass, Ticket, Koffer
Reisepass mit Ultraschallfoto, Ticket als Einladung, Koffer als Tischdeko: So baust du Baby-Shower-Einladungen mit Reisethema Schritt für Schritt auf.
Send The Joy · 2. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Sonntagabend, Küchentisch. Drei Farbkarten liegen neben dem Ausdruck aus der 20. Schwangerschaftswoche, dazu ein Zettel mit der Frage: Garten oder Wohnzimmer? Du weißt genau, wen du einlädst. Du weißt nur noch nicht, wie die Einladung aussehen soll. Dabei hast du die Idee längst: Baby-Shower-Einladungen mit Reisethema, mit Pass, Ticket und Koffer.
Das Thema funktioniert, weil es Regeln hat. Es gibt einen Startpunkt, ein Ziel und eine Uhrzeit. Alles andere — Farben, Etiketten, Torte — ordnet sich darunter. Hier ist, wie du es aufbaust.
Baby-Shower-Einladungen mit Reisethema: erst die Route, dann die Deko
Die Route kommt vor der Deko. Leg Abflugort und Ziel fest — die Stadt der Eltern und den errechneten Geburtstag — und drucke beide auf die Karte wie auf ein Flugticket. Erst danach suchst du Farben für den Tisch. Andersherum sitzt du am Ende mit einer Palette da, zu der kein einziges Etikett passt.
- Abflugort und Ziel zuerst: die Stadt der Eltern als Start, der errechnete Geburtstag als Ankunft. Diese zwei Angaben bestimmen Farben, Symbole und Ton.
- Aus „Beginn 17:30“ wird „Boarding 17:30“. Die echte Adresse steht direkt darunter, in kleiner Schrift. Das Motiv darf hübsch sein, es darf nur niemanden zu spät kommen lassen.
- Ein Ziel pro Einladung. Packst du Weltreise, Strand, Berge und fünf Städte in eine Karte, weiß am Ende niemand, ob der Tisch blau oder grün wird.
- Ein Symbol, das alles trägt: Flugzeug, Koffer oder Passstempel. Wiederhole es auf der Karte, den Etiketten und dem Tisch, dann wirkt es wie ein Thema und nicht wie vier.
Reisepass, Boarding-Ticket und Koffer: die drei Requisiten
Drei Gegenstände tragen das Thema, mehr brauchst du nicht. Der Reisepass ist das Andenken. Das Ticket ist die Einladung selbst. Der Koffer ist der Tisch.
Der Reisepass bekommt eine Seite pro Etappe: der Ultraschall aus der 20. Woche, der Babymoon, das fertige Kinderzimmer. Das Ticket trägt Name, Tür — also die Adresse — und Boarding-Zeit. Dieselben Angaben wie immer, nur als Reise erzählt. Im offenen Koffer liegt gefaltete Babykleidung, ein Paar Schuhe und ein Adressanhänger mit dem gewählten Namen.

Gib dem Thema zwei Angaben — einen Start und ein Ziel — und es erledigt den Rest der Planung.
Tisch, Menü und Schilder reisen mit
Adressanhänger an den Gläsern lösen zwei Dinge auf einmal: Jeder findet sein Glas, und das Thema wiederholt sich ohne ein weiteres Schild. Die Speisen bekommen echte Orte als Namen — „Tapas aus Madrid“ für das Herzhafte, „Pasta aus Rom“ für den Hauptgang, „Pastéis de nata“ für das Süße — mit kleiner Flagge daneben. Die Torte trägt das letzte Etikett: Ankunft. Und auf jedes Schild gehört ein Verb statt eines Adjektivs. „Boarding nach …“ sagt etwas, „Ein unvergesslicher Tag“ sagt nichts. Unter 40 Zeichen liest man auf dem Handy in einem Blick. Die kurze Zeile „Wir haben ein Ziel: dich.“ steht dort, wo das Thema seinen Kern hat, darunter Namen, Datum und Ort, immer in derselben Reihenfolge.
Andere Tür, gleicher Link
Wenn sich der Ort ändert, editierst du die Adresse und der Link bleibt derselbe. Niemand muss einen Umschlag weiterleiten. Die Zusagen landen in der Einladung selbst, in einer geordneten Liste, und die Fragen im Formular stellst du vorher ein — kein Nachfragen per WhatsApp. Bis zu sechs eigene Fotos passen hinein, eines markierst du als Titelbild, jedes lässt sich später austauschen. Die Einladung lässt sich pro Sprache einstellen, praktisch, wenn Familie im Ausland mitliest. Kosten: 29,99 EUR pro Einladung, einmalig. Die Titelseite probierst du vorher kostenlos aus; mit dem Kauf schaltest du alle Szenen frei. Und wenn jemand Papier will: ein paar gedruckte Exemplare für die, die sammeln.
Fang mit dem Pass an. Titelseite gratis bearbeiten, Route und Boarding-Zeit eintragen, Fotos hochladen, Link verschicken. Der Rest der Reise — Tisch, Etiketten, Torte — hat dann schon eine Farbe.



